But first, coffee! Kaffeepause mit Café Royal

Mit dem Kaffeetrinken habe ich schon ziemlich früh angefangen. Als Kind immer mal wieder mehr oder weniger heimlich mitgesüffelt und als Teenager dank dem Trend der Cappuccinopulver in allen erdenklichen Sorten zwischenzeitlich 10 Kilo zugelegt. Während der Ausbildung hat sich die Begeisterung für das süße Gesöff dann zum Glück verflüchtigt. Denn plötzlich gab es Padmaschinen! Ich war im Himmel, als ich mir meine erste Padmaschine angeschafft und es mit ca. 10 Tassen Kaffe täglich gleich ein wenig übertrieben habe.
Wie das oft ist, lernt man wahre Qualität erst im Erwachsenenalter schätzen. So hat sich bei mir das Bewusstsein für wirklich guten Kaffee erst in den letzten Jahren entwickelt.
Bis vor Kurzem hatten wir noch einen Vollautomaten, den wir aber zurück gegeben haben, weil der Milchaufschäumer defekt war. Die Suche nach einem neuen Gerät war wirklich eine Herausforderung! Es gibt so viele Möglichkeiten, vom Selbstfiltern bis hin zu Kapsel-Systemen.
Wir haben uns letztendlich für eine Espressomaschine entschieden, die wirklich nur Espresso macht. Nun sind wir auf der Suche nach `unserer` Bohne und in diesem Zuge habe ich die Sorten von Café Royal {* Werbung *} getestet, einem Onlineshop für kompatible Kapseln für Nespresso und Dolce Gusto Maschinen, der aber auch ganze Bohnen anbietet. Die Schweizer unter euch kennen den Shop ja vielleicht sogar schon?

Die verschiedenen Aromen der angeboteten Sorten dürften so ziemlich jeden Geschmack abdecken, da ist von stark bis mild und von Waldbeere bis Grapefruit alles dabei.

Der aktuelle Trend geht ja wieder zurück zum Filterkaffee. Aber so sehr ich Kaffee liebe – bei Filterkaffee muss ich passen. Wenn man am Lagerfeuer sitzt, mit einer Blechtasse voll Kaffee in der Hand und einer Pfanne Bohnen mit Speck auf dem Feuer, dann sind die Geschmacksnerven wohl so beeindruckt vom gesamten Ambiente, dass sogar Filterkaffee schmeckt. Aber im Alltag mag ich ihn überhaupt nicht, diesen Cowboykaffee.

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Inzwischen gehören die Kaffeepausen zu meinen liebsten Zeiten am Tag, denn Kaffee ist soetwas wie meine Insel im stressigen Alltag. Dabei ist es weniger der Kaffee an sich, sondern dieses Lebensgefühl, das man damit verknüpft. Vielleicht ist das auch eine gesellschaftlich anerzogene Einstellung, aber Kaffee zu trinken bedeutet für mich Entspannung, Entschleunigen, Kraft tanken.
Wenn ich irgendetwas lesen, überdenken oder planen will, koche ich mir zuerst Kaffee. Das hilft mir, meine Gedanken zu fokusieren und mich auf das zu konzentrieren, was mich beschäftigt.

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Wenn mein Mann nach Hause kommt, trinken wir auch zuerst zusammen Kaffee. Dieses Ritual entstand schon, als wir noch zu zweit waren und wird seid zwei Jahren zu dritt abgehalten. Die Waldmöwe bekommt einen Kaba mit Milchschaum, ich einen Cappuccino und mein Mann einen Café Crema. Die Waldmöwe würde auch Kaffee trinken, wenn wir sie lassen würden. Ich habe sie probieren lassen, in der Annahme, dass es ihr nicht schmecken wird und sie nicht mehr danach fragen würde. Aber da habe ich mich wohl verschätzt, es schmeckt ihr und zwar ziemlich gut.
Wusstet ihr, dass in Guatemala schon zweijährige Kinder Kaffee trinken? Das ist dort ganz normal.

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Seit wir die Bank am Fenster stehen haben, ist das mein liebster Platz für die Kaffeepausen. Hier kann ich bei jedem Wetter nach draußen schauen, Magazine durchblättern und mich über den guten Kaffee aus unserer neuen Espressomaschine freuen. Die Waldmöwe ist natürlich nicht sehr begeistert von dem Gedanken, dass sie sich so lange alleine beschäftigen soll, weshalb sie meist um mich herumwuselt und Sachen in den Setzkasten sortiert oder mir Lieder vorsingt. Und das ist auch in Ordnung, schließlich gehört sie jetzt zu meinem Leben dazu und somit auch zu meinen Kaffeepausen.

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Der Tag, an dem ich diesen Artikel schreibe, ist der Tag an dem meine Schwester heiratet. Aber bevor alles los geht, gibt es erstmal Kaffee!

Jetzt habe ich euch viel über meine Kaffee-Vorlieben erzählt und natürlich würde ich nun auch gern hören, wie ihr euren Kaffee am liebsten drinkt!

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Dieser Artikel entstand in Zusammenarbeit mit Café Royal.

4 Kommentare

  1. Ich hatte mal versucht einen schwedischen Freund vom sozialen Aspekt des Maté Trinkens zu überzeugen. Er setzte sich hingegen stark für Kaffee ein was ich gar nicht verstand. Aber im Norden ist Kaffee ja gesellschaftlich wohl noch tiefer verankert und inzwischen teile ich mehr und mehr seine Ansicht über eine feine Kaffeerunde. Und mag es, gemeinsam Kaffee zu trinken. Ebenso wie alleine. Da hilft es mir wie Dir beim Fokussieren. Andererseits verstehen aber auch meine Kleinen: Solange Kaffee in meiner Tasse ist brauchen sie gar nichts von mir zu wollen…

  2. Ein sorgfältig aufgebrühter Filterkaffee, aus frisch gemahlenen hochwertigen Bohnen, hat nichts mit Filterkaffee am Lagerfeuer zu tun.

  3. Tolles Thema und superschöne Bilder. Mir fällt grad auf, ich hatte noch nicht meinen Morgenkaffee. Seit gestern sind wir Besitzer des Bodum-Bepo-kaffeebereiters. Hm… Also so glücklich macht er das Liebhaberherz des starken Kaffees nocht nicht, aber endlich sind wir die Müllschleuder Nespresso los. Mal sehen ob wir diesem Glasmosnter, welches eher an Chemie-Baukasten erinnert, noch starke Brühe entlocken können. Vielleicht ist auch der lasche „würzig fruchtige“ Kaffee schuld. Fruchtig ist nie gut, wenns Kaffee betrifft XD

Yea, ein Kommentar! Ich freu mich!