Die Baby-Holzkiste {DIY}

Am 05.11.2017 war es endlich soweit: wir durften unseren Sohn kennen lernen! Er ist ein gesundes und ziemlich entspanntes Kerlchen und – wie seine Schwester – wunderhübsch!

Nach zwei Wochen zu viert haben wir uns nun einigermaßen darauf eingestellt, wieder ein Baby zu haben, aber wir haben schnell gemerkt, dass es einen riesen Unterschied macht, wenn das ältere Kind ein Sommerkind war und man dann ein Winterkind bekommt. Alles, was wir an Kleidung für den Winter da haben, ist irgendwie viel zu groß und weil wir nach drei Jahren irgendwie schon vergessen haben, wie klein so ein Neugeborenes doch tatsächlich ist, waren wir darauf nicht ganz so gut vorbereitet. Aber inzwischen haben wir, auch dank vieler Freunde, alles zusammen, was der kleine Jedi gerade braucht.

Manche Dinge haben wir beim ersten Kind auch irgendwie gar nicht gebraucht und jetzt plötzlich merken wir, wie nützlich sie wären.
Ich habe mich zum Beispiel immer gefragt, wozu man eigentlich einen sogenannten Stubenwagen hat. Jetzt, wo wir einen relativ großen Wohnraum haben, weiß ich es: das Familienleben verlagert sich mehrmals täglich vom Esszimmer ins Wohnzimmer und der kleine Jedi soll von Anfang an daran teilhaben. Ihn im Wohnzimmer in seinem Nestchen liegen zu lassen, während wir anderen außer Sichtweite am Esstisch sitzen ist für mich undenkbar.
Aber einen großen Stubenwagen mit Himmel und Pipapo anzuschaffen fand ich auch wieder unnötig.
Da fiel mir die große Spielzeugkiste ein, in der die Kuscheltiere der Waldmöwe verstaut waren. Gut gepolstert mit einem dicken Kissen und einem Schaffell hat sie momentan genau die richtige Größe für den kleinen Jedi.

An eine Seite habe ich einen S-Haken gehängt, an dem der Beißring und der Schnuller hängen.
Im Garten habe ich zufällig einen Ast gefunden, der die perfekte Biegung hat, um daran die bezaubernde Wiegenfee zu befestigen, ein Geschenk zur Geburt von der lieben Tiziana. Ist sie nicht wunderschön? Ich bin total begeistert von dieser liebevollen Gestik der Figuren! Und da diese Darstellung auch gut zu Weihnachten passt, wird die Wiegenfee in Zukunft ein fester Bestandteil unserer Weihnachtsdeko sein, auch wenn bei uns dann kein Baby mehr in der Wiege liegt.

Da die Kiste an den beiden kurzen Seiten je einen Tragegriff hat, konnte ich den Ast ganz einfach daran festbinden. Das hat auch gleich noch den positiven Effekt, dass die Waldmöwe sich nicht mehr ans Kopfende stellen kann. Das kann man ihr nämlich noch tausend Mal sagen, es will einfach nicht in ihren Kopf hinein, dass es den kleinen Jedi anstrengt, ständig zu ihr nach oben zu schielen.

Eine seiner Lieblingsbeschäftigungen ist es, das Feuer im Ofen zu beobachten und so steht er jetzt täglich mit seiner Kiste am davor und bestaunt die Flammen. Und dank der Wärme kann er auch immer mal wieder ohne Windel darin liegen.

Wenn er ein bisschen größer ist, wird er nicht mehr hinein passen, dann muss ich mir etwas anderes überlegen, aber momentan ist die Baby-Kiste die perfekte Lösung für uns!

5 Kommentare

  1. Yasmine Meylahn

    Ein kuscheliger Ort für Euren kleinen Mann! Alles Gute zu viert 🙂
    Danke für den schönen Blog und für den Link zu Tiziana, wirklich wunderschöne, zauberhafte Figuren.
    Herzliche Grüße aus Köln
    Yasmine
    PS: Schafffelle als Babyunterlage sind ja umstritten… Ich habe meine drei aber auch darauf gebettet. Ich wollte nur drauf hinweisen, aber das weißt Du ja sicher.

    • Hallo Yasmine, ja das weiß ich, aber er liegt ja nie lange darin und niemals unbeaufsichtigt. Deshalb dürfte das eigentlich kein Problem sein.

  2. Wunderschön! (Wollte eigentlich den like-Knopf drücken, wo der bloss ist… ?). Herzlich Sibylle

Yea, ein Kommentar! Ich freu mich!