Ein Wasserspielplatz im Garten {DIY}

Welches Kind träumt nicht davon, einen eigenen Wasserspielplatz im Garten zu haben? Wasser, das mehrere Stufen herunter plätschert und dann nach Herzenslust mit Sand und Erde vermatscht werden kann. Ein kleiner Teich, indem man mit einem Netz herum fischen und die Füße baden kann.

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Da bei uns die Terrasse höher liegt, als der Garten, wurde von den Vorbesitzern eine Art Stufengarten angelegt. Es hat nicht lange gedauert, bis mir die Idee kam, dort irgendwie einen Wasserspielplatz zu bauen, die Gegebenheiten bieten sich ja quasi perfekt an.
Letzten Sommer haben wir das Projekt dann endlich in Angriff genommen. Auf jeder Ebene haben wir eine Grube ausgehoben, die wir dann mit Teichfolie ausgelegt haben. Über Ebay Kleinanzeigenhaben wir eine große Menge Teichsteine geschenkt bekommen, mit denen wir die Becken ausgelegt haben. Um sie miteinander zu verbinden und die Becken abzudichten, haben wir im Baumarkt Mauermörtel mit Trass-Anteil gekauft, der auch bei Frost keine Risse bekommen soll.
Das kleinste Becken neben dem Sandkasten haben wir mit normalen Kieselsteinen ausgelegt.
Damit das Wasser gezielt von einem Becken ins nächste fließt, haben wir bei Amazon ein langes Bambusrohr bestellt und entsprechend zugeschnitten. Wenn man nun den Gartenschlauch in das obere Becken hält, füllt sich dieses und sobald der Wasserpegel das Rohr erreicht, fließt das Wasser in das große Becken in der Mitte.
Dieses haben wir bewusst relativ groß und etwas tiefer angelegt, damit man sich bequem an den Rand setzen und die Füße hinein hängen kann. So kann ich entspannt einen Eiskaffee trinken, mich abkühlen und der Waldmöwe beim Matschen zuschauen.

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Um zu vermeiden, dass das Wasser zu brackig wird, verwenden wir momentan immer mal wieder geringe Mengen Pool-Chlor, bis wir ein Pumpensystem installiert haben, das das Wasser in Bewegung hält. Das Chlor hat auch den Vorteil, dass Wespen sich nicht an der Oberfläche tummeln. Ohne Chlor würden sie nämlich die ganze Zeit den Teich umschwärmen und die Kinder könnten da kaum spielen.
Außer der Pumpe will ich außerdem bald noch den Sandkasten vergrößern und ebenfalls mit Kies auskleiden, damit das Wasser nicht zu schnell versickert.

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Nach einem Jahr sind die Pflanzen rund um die Becken wieder ordentlich gewachsen und füllen nun auch die Zwischenräume der Steine, was der ganzen Anlage noch mehr Natürlichkeit verleiht.
Den ersten Winter hat der Wasserspielplatz auch sehr gut überstanden. Es gab hier und da ein paar Risse an den Rändern, weil das Regenwasser, dass sich in den Becken gesammelt hat, natürlich gefroren ist, aber das Wasser bleibt trotzdem immer noch im Teich.
Von den Steinen, die nur auf dem Mörtel lagen und nicht komplett eingebettet waren, sind leider zwei ab gegangen, als die Kinder darauf herum geklettert sind, aber man könnte sie relativ einfach wieder befestigen. Das werde ich dann erledigen, wenn ich den Sandkastenboden auskleide.

So, ich geh dann mal wieder planschen!

4 Kommentare

  1. Oh wie toll!!! <3 <3 <3
    ich träume schon so lange von einem kleinen mini-Teich auf dem Balkon..

Yea, ein Kommentar! Ich freu mich!