Neuseeland // Karfreitag am Opunake Beach

28. März 2013

Heute ist der 21. Tag unserer Reise. Der Grund, warum wir diese Nacht auf dem DOC in den Otaki Forks verbracht haben, ist eigentlich wieder ein Herr der Ringe Drehort. Hier wurdem Szenen gedreht, die das Auenland zeigen, das sogenannte „Outer Shire“.
Aber wie das ja bisher auch schon war: wir haben es nicht gefunden. Und unsere Begeisterung für stundenlange Drehortsuchen hat auf der langen Reise schon merklich nachgelassen.
Wir machen uns also auf zur nächsten Etappe. Nach einigen Kilometern Fahrt machen wir Halt in Wanganui um einen Kaffee zu trinken. Weil es hier ja keine richtigen Bäckereien gibt, landen wir in einem mexikanischen Imbis, der aus irgendeinem Grund auch Schokomuffins und Apfelkuchen verkauft. Wir trauen uns was und bestellen das zum Kaffee. Tja. Die Neuseeländer können einfach nicht backen. Der Muffin ist von gummiartiger Konsistenz während der Belag meines Apfelkuchens – entschuldigt, dass ich das so sage – irgendwie an Rotzschmodder erinnert.
Nachdem wir uns ausgiebig über diese Backunfähigkeit amüsiert haben, geht es weiter nach Hawera. In der Princess Street finden wir einen schnuckeligen Blumenladen, wo wir eine Dose Shortbread für Frau Kiwi kaufen.
Im Nachhinein habe ich die alte Küchenwaage auf den Bildern entdeckt und ärgere mich, dass ich sie nicht gleich gesehen und gekauft habe. Falls jemand demnächst da vorbeikommt – bitte mitbringen!

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Bald erscheint mehr oder weniger der Mount Egmond in unserem Sichtfeld. Er ist stark umwölkt, weshalb wir nur die nicht schneebedeckte Spitze erkennen können. Hier wurde „Last Samurai“ gedreht, weil der Berg durch seine Symetrie und die Schneespitze aussieht, wie der Fujiyama in Japan. Aber heute halt nicht.

Wir finden einen vier Sterne Campingplatz in Opunake, der 19 NZD kostet. Ausgerechnet hier wollen wir zwei Nächte bleiben, weil Ostern ist und da die Geschäfte in der nächsten Stadt sowieso geschlossen haben.
Der Strand hier ist schön, wieder ganz anders als die Strände bisher. Der Sand ist schwarz und zum Wasser hin mit unzähligen Steinen gespickt.

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Außerdem gibt es hier jede Menge Treibholz, da kann ich mich natürlich nicht zurückhalten.

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Ganz besonders freut mich allerdings etwas, das ich auf der ganzen Reise noch nicht bekommen habe, weil uns das in den Ruin getrieben hätte – ein Eis! Hier kostet die Kugel erstaunlich günstige 1,80 NZD. Noch dazu waren sie riesig und geschmeckt hat es sogar auch noch!
Überhaupt heute war der reinste Schlemmertag. Zum Frühstück gab es Rührei, zum Abendessen Spaghetti und später sogar noch Chips. Ist ja immerhin Karfreitag, da kann man sich ja mal was gönnen.

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1 Kommentare

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