Moomins krümeliger Rhabarber

Es gibt noch Rhabarber. Ich hab extra nachgeschaut. Allerdings hat Fräulein Rucksack gemeint, dass man nach Johanni keinen mehr ernten darf. Und das ist wohl irgendwie heute. Äh ja, wusst ich nicht. Aber ich kann trotzdem noch Rhabarber essen, weil eingefroren. Ha!
Der Grund, warum ich so spät noch mit einem Rhabarberrezept daher komme ist, dass ich vor kurzem erst entdeckt habe, dass mir das schmeckt.
Bei meiner Oma haben wir früher immer die Stängel in Zucker gestippt und roh gegessen. Und ich glaube, das war irgendwann einfach zu viel. Seitdem habe ich keinen Rhabarber mehr angerührt.

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Als ich aber bei Fräulein Rucksack war, musste ich mit Erstaunen feststellen, dass ich die letzten 20 Jahre etwas verpasst habe! Zur Geburt ihrer Tochter habe ich ihr ein Moomin-Kochbuch geschenkt. Und da die Moomins wissen, was gut ist, ist dort auch ein Rezept mit Rhabarber drin.
Die wiedererweckte Rhabarberbegeisterung habe ich zu Hause natürlich sofort in Form eines Rhabarber-Crumbles ausgelebt.

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IMG_1544Jeden Tag könnte ich das essen. Mit Vanilleeis. Unglaublich lecker!

Zutaten
3 Stangen Rhabarber
Zucker
200 g weiche Butter
100 g Haferflocken
100 g Mehl
100 g gemahlene Nüsse
100 g Zucker
1/2 TL Salz

IMG_1495Den Rhabarber zerstückeln und in einem Topf mit Zucker erhitzen. Währendessen die anderen Zutaten in einer Schüssel von Hand zu Streuseln verarbeiten.
Sobald der Rhabarber den Zucker aufgenommen hat, diesen in eine Auflaufform geben und die Streusel darauf verteilen.
Bei 200°C so lange backen, bis die Streusel goldbraun sind.
Mit einer Kugel Eis oder Schmand servieren.
Und dann gleich darüber nachdenken, wann man das nächste Crumble machen könnte…

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Kennt ihr eigentlich die Moomins? Habt ihr das als Kinder auch geschaut?

6 Kommentare

  1. Die Moomins sind irgendwie an mir vorbeigegangen. Wir haben Barbapapa geschaut und Pippi Langstrumpf und Tom & Jerry… aber das ist ja auch schon Jahrhunderte her. 😉
    Toll sieht dein Crumble aus und toll ist es fotografiert. Ich hab auch jahrzehntelang keinen Rhabarber gegessen, weil ich dachte, ich mag ihn nicht – Zahnpelzerinnerungen und welche an zusammenziehende Säure aus Kindertagen. Umgestimmt wurde ich durch ein Rhabarber-Tiramisu, das es seitdem immer wieder gibt. Hab ich das eigentlich schon mal gepostet? Ich glaube nein. Rhabarber-Trifle ist auch superschnell gemacht und gut für Wiedereinsteiger geeignet. 🙂
    Man soll den Rhabarber übrigens nach der Blüte nicht mehr schneiden, weil dann der Oxalsäuregehalt zu hoch ist – und die ist in höherer Dosierung gesundheitsschädlich.

    Herzlich, Katja

  2. ich kenn nuR die bücheR. hatten lange zeit nuR dRei pRogramme und iRgendwann waR ich Rausgewachsen. abeR dieser RhabaRbeRcRumble …. was wüRd ich gRad dafüR geben ….
    liebe gRüße. käthe.

    • Wärst du meine Nachbarin, würde ich jetzt sagen, komm doch rüber! Grad steht nämlich wieder ein Crumble im Ofen. Heute gibt’s Walnusseis dazu.

  3. Das Buch ist so gut! Wir lieben es. Eins der ungewöhnlicheren Geschenke zur Tochtergeburt. Aber sehr passend, dass wir Eltern unser Kind ja immer gut bekochen können… mit Rezepten aus dem Mumintal.

    Zwanzig Jahre Rhabarberpause sind zwar schwer aufzuholen, aber immerhin jetzt.

    Rhabarbertiramisu klingt ja auch traumhaft…

    Lieben Gruß!

Yea, ein Kommentar! Ich freu mich!