Neuer Look mit alter Deko

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Da ich mir vorgenommen habe, nicht mehr so impulsiv neue Sachen zu kaufen, kann ich euch natürlich auch nicht mehr so wahnsinnig viele neue Styling Ideen zeigen.
Umgeräumt wird hier natürlich aber trotzdem immer wieder, das kann ich noch nicht so richtig abstellen. Deshalb zeige ich euch jetzt einfach mal, wie ich mit Wohnaccessoires, die ich schon länger habe, neu dekoriere.

Für meinen Scethno-Stil sind die Produkte von Couleur Locale unverzichtbar, den Shop habe ich euch ja hier schon einmal vorgestellt. Diese Wohnaccessoires gehören zu den wenigen Dingen, die ununterbrochen in Gebrauch sind. Viele andere Sachen landen hin und wieder in einem Schrank oder Karton, aber an den tollen Ethno Sachen habe ich mich noch nicht satt gesehen. Das liegt vielleicht auch daran, dass ich sie immer wieder neu in Szene setze oder komplett zweckentfremde.

Der hübsche Korb ist zum Beispiel eigentlich eine Laterne, mit einem Glas innen, in das man eine Kerze hinein stellen kann. Dafür benutze ich ihn aber eigentlich nie. Bei mir hat er schon als Übertopf für eine Monstera gedient, als Lampe (mit einer Lichterkette darin) und jetzt als Wäschekorb. Die tolle Leinenschürze von Linge Partuculiere findet ihr, neben vielen anderen schönen Leinensachen, auch bei Couleur Locale. Sie sieht nicht nur an meinem selbst gebauten Halter toll aus, sie sorgt auch dafür, dass ich mich beim Kochen und Putzen ein wenig wie eine Figur aus „Michel aus Lönneberga“ fühle. Michels Schwester trägt immer Überkleider, deren Träger hinten überkreuzt sind und ich fand das schon immer super schick. Ich finde den Gedanken, den ganzen Tag eine Schürze für die Hausarbeit zu tragen gar nicht so dumm und kann verstehen, warum die sogenannte Kittelschürze früher so populär war. Das Design von damals wäre allerdings nichts für mich. Aber diese Leinenschürzen, die ja eigentlich fast schon ein schlichtes Kleid sind, finde ich einfach perfekt!

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couleur locale basket heimatbaum.com

Mein Lieblingskorb dient aktuell als Aufbewahrung für Bauklötze. Es passen richtig viele hinein und man kann ihn wegen der runden Form einfach ausschütten, auch wenn er ganz voll und somit ziemlich schwer ist.

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Bei Couleur Locale gibt es ganz viele Dekoelemente, die mit passendem Ständer geliefert werden, wie zum Beispiel dieser polierte Stein. Dadurch sehen selbst relativ unspektakuläre Gegenstände wie Kunstwerke aus. Am besten hat mir der Stein auf der alten Kinderwerkbank gefallen, die steht aber inzwischen im Kinderzimmer, weshalb die Steinskulptur jetzt im String-Regal im Schlafzimmer steht. Die Knochenscheibe war Teil eines indianischen Stirnschmucks aus Indonesien und passt von der Form und dem Farbkontrast so gut zum Stein, dass ich die beiden Stücke am liebsten beieinander stehen habe.
Die helle Kugel ist übrigens ein Teelicht aus einer Kokosnuss, die ganz tolle Schattenspiele an die Wand zaubert!

blog bedroom makeover urbanara heimatbaum.com

Das alte Holzgefäß ist zwar von Natur aus nicht wasserdicht, aber mit einem Glas im Inneren kann man es trotzdem als Vase verwenden. Meist habe ich aber nur einen Zweig getrocknetes Irgendwas drin stehen, manchmal auch gar nichts, denn ich mag das Gefäß auch einfach so als Objekt.

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Das Gleiche gilt für den alten Holzmörser, der im Winter meist die Mandarinen beherbergt, im Sommer eher Steine und Muscheln und manchmal auch nichts. Oft steht er auch in der Küche auf der Arbeitsplatte, neben einem alten Ton-Gefäß mit meiner kleinen Holzlöffelsammlung, von der ein Teil auch aus Ruths Shop stammt. Ich steh ja total auf verlebtes Holz und mag den Gedanken, dass die Gegenstände irgendwann mal jemandem aus einer anderen Kultur und einem entfernten Land den Alltag erleichtert haben und nun bei mir weiter Verwendung und Wertschätzung finden.

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couleur locale kitchen heimatbaum.com

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Die Salatschüssel aus schwarzem Ton aus Kolumbien ist leider inzwischen ausverkauft, sonst würde ich sie meinem Bruder kaufen, wenn er mal in eine eigene Wohnung zieht. Jedes Mal, wenn er bei uns zum Essen ist, sagt er, wie toll er die Schüssel findet. Und das ist sie tatsächlich. Sie ist schön massiv und unregelmäßig und passt toll zu unserem anderen schwarzen Geschirr. Die Größe ist genau richtig für einen Salat fürs Familienessen. Obwohl sie schwarz ist, strahlt sie Gemütlichkeit und Wärme aus, weshalb ich sie immer im offenen Küchenregal oder direkt auf dem Esstisch aufbewahre. Mit der kleineren Holzschüssel vom Flohmarkt ergibt sie ein tolles Ensemble auf dem Tisch, dass mal mit Obst und Nüssen gefüllt ist, mal mit Chips und Humus.

the poster clb instagram heimatbaum.com

Vor zwei Jahren habe ich, vor allem in der Küche, hauptsächlich nach optischen Gesichtspunkten dekoriert. Da standen Sachen im Regal, die zum Kochen eigentlich nie gebraucht wurden, wie zum Beispiel Bilder oder Pflanzen. Aber gerade in der Küche erleichtert einem eine funktionale Anordnung in Reichweite die Arbeit ungemein. Außerdem sieht eine Küche, in der alles benutzt wird und tatsächlich eine Funktion hat, viel lebendiger aus. Heute steht mehr im Regal als jemals zuvor, aber trotzdem widerspricht das nicht dem minimalistischen Lebensstil, den ich umzusetzen versuche. Alle diese Dinge werden regelmäßig gebraucht und erfüllen einen Zweck. So gesehen ist das Küchenregal also nun viel minimalistischer, als vor zwei Jahren, als eine Menge unnützer Kram darauf stand, der im Prinzip nur hübsch anzusehen war und mehr nicht.

Diesen Sommer fahren wir wieder nach Zeeland und werden auf dem Weg dorthin einen Zwischenstopp in Antwerpen einlegen, damit ich endlich mal zu Couleur Locale kann. Der größere Shop ist zwar in Knokke-Heist, aber da kommen wir leider nicht dran vorbei. Aber ich freu mich schon riesig, endlich mal einen der beiden Shops besuchen zu können, da gibt es nämlich auch Sachen, die es im Onlineshop nicht gibt.

7 Kommentare

  1. Ganz tolle Bilder. Es geht also: Gebrauchsgegenstände und Dekoration! Ich praktiziere das jetzt schon über 10 Jahre. Ab und zu kommt etwas in ein kleines (!)Regal in den Keller. Und jahreszeitlich wird mit Naturmaterial aus Wald und Garten ergänzt. Ich freue mich an meinen alten Schätzen, entdecke sie gerne wieder, dekorieren gerne um, kaufe fast nichts Neues und habe fast keinen unnützen Plunder mehr. Es gefällt mir und ich freue mich über nette Kommentare von lieben Menschen,die denken ich hätte gerade eine Deko-Einkaufstour gemacht. Nachhaltiger lifestyle geht, Glückwunsch dazu!

  2. Liebe Pepper, wunderschön sieht alles aus.
    Würdest du verraten, woher das grafische Bild im schwarzen Rahmen direkt über dem Esstisch ist? Liebe Grüße

  3. makarian ursula

    bin begeistert, es sieht einfach alles TOLL aus! würdest du mir bitte verraten wo du den wunderschönen, großen teller (holzobjekt) auf einem metallfuss hast?
    über deine antwort würde ich mich sehr freuen :-) danke!

    Liebe Grüße
    Uschi

  4. Vanessa

    Ich bin gerade am Bestellen bei couleurlocale. Hast Du die „Garderobe“ zum Hängen, an denen die Leinenschürze hängen, auch von dort?

Yea, ein Kommentar! Ich freu mich!