Quality Time – Zeit zum Spielen

{Dieser Artikel entstand in Kooperation mit Selekkt}

Was ist das eigentlich, „Quality Time“? Man liest und hört das jetzt plötzlich überall, dabei ist das eigentlich im Prinzip gar nichts Neues. Denn eigentlich bedeutet es nichts anderes, als Zeit mit der Familie zu verbringen, ganz bewusst und ohne Ablenkung. Vielleicht ist das gerade deshalb so aktuell, weil solche Familienzeiten immer seltener werden. Nicht nur die Eltern haben einen straffen Zeitplan, auch der Terminkalender der Kinder lässt kaum noch Platz für ein paar Stunden, die nur der Familie gewidmet sind. Und selbst wenn alle mal Zuhause sind – die meisten Eltern nehmen ihre Arbeit heute ebenfalls mit nach Hause. Da werden zwischendurch Emails gelesen und Telefonate angenommen, oder schnell noch eine Präsentation vorbereitet.
Deshalb planen immer mehr Eltern bewusst diese sogenannte „Quality Time“ in den Wochenplan mit ein.

Vor ein paar Wochen habe ich euch das Wohnzimmer im Vorher-Naher Vergleich gezeigt und ich denke, man kann schon sagen, dass es mit dem tollen Holzboden und dem flauschigen Teppich ziemlich gemütlich geworden ist. Den größten Teil meiner Elternzeit habe ich damit verbracht, mit der Waldmöwe hier auf dem Boden zu sitzen oder zu liegen.

Gerade im Herbst und Winter mag ich es so gerne, mit ihr im Wohnzimmer zu sitzen, mit dem Feuer im Kamin und einer Tasse Tee und zu puzzeln und kleine Spiele zu machen.

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Inzwischen kann man ja schon richtige Gesellschaftsspiele mit ihr machen und vor kurzem hat sie „Tangram“ für sich entdeckt. Ich habe ein Spiel bei eBay gekauft, eigentlich für mich, aber immer, wenn ich es auspacke, kommt sie angerannt und ruft: „ICH mach das!“. Also brauche ich ein Eigenes und da es von nicenicenice ganz tolle mit Magneten gibt, kann ich diese auch am Kühlschrank ganz oben befestigen, wo sie nicht hinkommt. Aber die meiste Zeit werden sie wohl trotzdem unten in ihrer Reichweite bleiben, damit sie ihre Fantasiefiguren legen kann. Wenn ich koche, spielt sie total gerne am Kühlschrank rum, macht alle Zettel ab und liest sie vor oder ordnet die Kühlschrankmagnete. Ich bin immer wieder froh, dass wir den freistehenden Kühlschrank gewählt haben (auch wenn es leider, leider kein SMEG ist), denn das ist wirklich eine ganz tolle Möglichkeit für die Waldmöwe, sich zu beschäftigen.

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Auch wenn ich den ganzen Tag Zuhause bin, habe ich mir gleich nach der Geburt angewöhnt, nie mit Jogginghosen oder im Schlafanzug herum zu lümmeln. Normalerweise trage ich Jeans und einen Pullover oder ein Sweatshirt, so wie dieses hier von Petschen. Es ist locker geschnitten mit Fledermausärmeln und weitem Halsausschnitt und hat eine unauffällige Kängarootasche vorne. Das ist echt praktisch, vor allem, wenn man Leggins dazu trägt und eine Möglichkeit braucht, um Taschentücher zu verstauen. Das ansonsten schlichte Shirt wird durch den leicht glänzenden Schriftzug zu einem richtig coolen Teil:
„In the future everybody will be world famous for 15 minutes“. Ich bin mal gespannt, wann meine 15 Minuten sein werden und wie sich das anfühlt.
Je nach Lichteinfall schmimmern die Lackbuchstaben in verschiedenen Farben. Das Sweatshirt ist auf 150 Stück limitiert, also etwas, was auf jeden Fall nicht jeder hat und durch die dunkelgraue Farbe ein universelles Teil, das sich gut mit allem kombinieren lässt.

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Wenn man den ganzen Tag strümpfig läuft, lohnt es sich übrigens, coole Socken zu tragen. Das macht echt gute Laune, vor allem, wenn man, wie ich, eigentlich kein passionierter Sockenträger ist. Von nicenicenice gibt es viele hübsche Modelle, die richtig was her machen, obwohl es „nur“ Socken sind. Ich habe vor ein paar Monaten mal ein Paar auf Instagram gewonnen und jetzt habe ich noch welche in schwarz-weiß, die perfekt zum Tangram passen. Zufällig passen sie auch zur Babydecke, die ich ebenfalls mal auf Instagram gewonnen habe. Für die Waldmöwe ist sie zwar inzwischen zu klein, aber als Picknickdecke oder für die Puppen ist sie immer noch genau richtig.

Jetzt, wo die Waldmöwe schon ziemlich selbstständig ist, kann ich mir auch mal eine Tasse Tee kochen und mich damit zu ihr setzen. Früher hatte ich immer Angst davor, dass sie sich an mir hoch zieht und sich dann an dem heißen Wasser verbrüht.
Ich muss auch nicht immer mitspielen, oft reicht es, wenn ich einfach nur dabei sitze und mit ihr spreche oder ihr zuschaue. Auf dieses Alter habe ich mich 2 1/2 Jahre lang gefreut!
Am liebsten sitze ich mit einem Tee von „Tea of Tree“ auf dem Sessel neben dem Kamin und sie spielt in ihrer Küche direkt neben mir und dann bringt sie mir eine imaginäre Tasse Milch mit Honig nach der anderen. Dazu gibt´s Tomatenkuchen mit Vanilleeis. Manchmal liest sie mir auch vor, wenn wir morgens zusammen am Fenster sitzen. In solchen Momenten bin ich dann immer ganz besonders glücklich darüber, dass ich mich für drei Jahre Elternzeit entschieden habe und diese Momente mit ihr jeden Tag erleben kann.

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Dieses Konstruktionsspiel aus Buchenholz nennt sich „Spinifex Cluster“ und ist mit seinen speziellen Bauklötzen quasi die nächste Stufe des Bauens. Seit die Waldmöwe entdeckt hat, dass das Errichten von Bauwerken deutlich befriedigender ist, als das Zerstören solcher, ist das Spielen mit Bauklötzen eine ihrer Lieblingsbeschäftigungen. „Wir bauen eine Stadt für den Papa“ hat sie kürzlich gemeint. Zwar ist die nicht aus Glas und Wolkenstein, aber das System von Sebastian Kalies ist nicht weniger interessant. Als Inspiration für die Steine diente die Form von Kristallen und eigentlich entwarf er die Bauklötze für Das Mineralogische Institut der Technischen Universität Bergakademie Freiberg.
Und tatsächlich – beim Spiel mit den Spinifex-Elementen entstehen zufällige Formen, oft völlig planlos, einfach aus der Intuition heraus – eben wie beim Wachsen von Kristallen.
Hat man das System einmal verstanden, lassen sich damit sogar stabile Möbel und Wohnaccessoires bauen, bei mir ist momentan aber nur ein einfacher Puppenstuhl drin, den ich noch dazu von den Beispielbildern abgeschaut habe.
Dass dieses Konstruktionsspiel nicht nur eine tolle Beschäftigung für Kinder ist, kann auch mein Mann bestätigen, der immer wieder von sich aus zu den Bauklötzen greift und Roboter und Sterngebilde damit baut. Aber auch und gerade für Kinder ist dieses Spiel eine wunderbare Möglichkeit, ihrer Phantasie Gestalt zu geben und räumliches Vorstellungsvermögen zu trainieren und zu fördern. Nebenbei werden die motorischen Fähigkeiten der Kinder geschult und das Selbstvertrauen in eigene Ideen gestärkt. Deshalb wurde das „Spinifex Cluster“ auch offiziell zum pädagogischen Spielzeug erklärt.
Das noch junge Unternehmen plant immer wieder weitere Elemente zu entwickeln und auf den Markt zu bringen, um die konstruktiven Möglichkeiten stetig zu erweitern. Ich bin gespannt, was da noch kommt und werde auf jeden Fall am Ball bleiben, denn ich bin der Meinung, dass dieses Spiel das Potential hat, ein richtiger Klassiker zu werden.

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Ich habe noch einen Monat, den ich mit der Waldmöwe zusammen verbringen darf, bevor sie in den Kindergarten geht und ich wieder Vollzeit arbeite. Wie das klappen wird, müssen wir erst noch sehen. Sicher ist aber, dass ich diese gemeinsame Zeit sehr vermissen werde und auch wir müssen uns dann Gedanken darüber machen, wie wir als berufstätige Eltern genug Zeit als Familie verbringen können.

2 Kommentare

  1. Magdalena

    Huhu, ich finde deine Holzmagnete am Kühlschrank so toll, weißt Du zufällig noch, wo Du diese gekauft hast und verrätst es? Super schöne Bilder!!!

Yea, ein Kommentar! Ich freu mich!