Neuseeland // Auckland

Am Freitag, den 08. März um 22 Uhr startet unser Flug mit Singapore Airlines von Frankfurt. In Auckland kommen wir am Sonntag, den 10. März gegen 12 Uhr Ortszeit an. Neuseeland ist uns etwa 12 Stunden vorraus.

In der Nähe des Flughafens befindet sich die Niederlassung unserer Campervanvermietung “Lucky Rentals”. Warum wir mit der Entscheidung für dieses Unternehmen alles andere als “lucky” sind, werdet ihr im Laufe meiner Erzählungen erfahren.
Zunächst einmal müssen wir eine Stunde auf unseren Camper warten, obwohl wir schon bei der Buchung eine Abholzeit angegeben hatten. Während wir Deutsche schon nach fünf Minuten das Gefühl haben, ewig gewartet zu haben, sieht der Neuseeländer das eher locker. Ein sehr entschleunigtes Volk.
Was mich jedoch am meisten stört, ist, dass dieses Gefährt absolut nicht meinen Reinlichkeitsvorstellungen entspricht und ich erst selbst putzen muss, um überhaupt etwas darin berühren zu können, geschweige denn meine Kleider darin unterzubringen.

11. März 2013

Wir verbringen den Sonntag bei unseren Freunden in Beachlands und fahren am Montag mit der Fähre nach Auckland, um uns die Stadt anzusehen.
Als einzig Besonderes an Auckland empfinde ich die Andersartigkeit. Die Gebäude sind eine bunte Mischung aus modernen Glasungetümen, Überbleibseln aus der Zeit der Besiedlung durch die Europäer und merkwürdigen Wild-West Fasaden.
Der Tag ist heiß, wir tragen kurze Hosen und Sonnenbrillen, auf unserer Haut glitzert ein weißer Schmierfilm, Lichtschutzfaktor 50. In Neuseeland ist die Sache mit der Ozonschicht ernster als in Deutschland.
Wir schlendern die Queenstreet entlang, Souvenirs, Souvenirs.
Nach einer kurzen Pause im Albert Park machen wir uns auf den Weg nach Devonport. Im Touristenführer wird dieser Stadtteil als Bilderbuch Hafenstädtchen beschrieben. Und es sieht aus, als wäre es nicht weit zu Fuß.
Tja. Man unterschätzt das leicht. Zu meiner Verteidigung sei gesagt, dass der Maßstab wirklich irreführend ist. Devonport ist zu Fuß nicht zu erreichen weil Fußgänger auf der Autobahn nichts verloren haben und weil es so weit ist, dass man die Fähre nehmen sollte. Wir kehren also um, ein freundlicher Australier begleitet uns zurück zum Hafen. Auf  Touristen wie uns scheint man vorbereitet zu sein, mit entsprechenden Straßenschildern versucht man das Problem zu lösen.
Ich bin ziemlich frustriert und würde gerne ein Eis essen, um über diese Enttäuschung hinweg zukommen. Wir stellen allerdings mit Schrecken fest, dass eine Kugel Eis 5 $ kostet. Das sind 3 €! Ich stehe unter Schock und erst ein nicht ganz so teurer Milchshake, der fast ausschließlich aus Zucker besteht, vermag meinen Kreislauf zu stabilisieren.


Durch das Devonport-Mißgeschick haben wir viel Zeit verloren, die Fähre geht schon bald wieder zurück. Wir haben nicht besonders viel von Auckland gesehen, aber irgendwie stört mich das nicht, weil mir die Stadt nicht gefällt.

Am Abend essen wir mit Herrn und Frau Kiwi und Herrn Kiwis Eltern in einem irischen Pub im Hafen von Beachlands zu Abend.

Pine Harbour

6 Kommentare

  1. herrlich das schild ^^ auf dem maimarkt war ich noch nie, dabei ist es ja wirklich gar nicht weit… bin in der zeit jetzt aber schon wieder ziemlich verplant sonst hätt ich mir überlegt da mal vorbeizuschaun… aber vielleicht gibts ja bald mal ein bloggertreffen hier in der nähe, die mädels haben am samstag über eins in stuttgart sinniert 🙂 viele liebe grüße julia

    • Wenn du mal was mitbekommst, was ein Bloggertreffen in der Nähe angeht, kannst du mir dann Bescheid geben? Falls das ok ist, wenn ein Neuling dazu kommt.
      Ich bin ja noch nicht so lange dabei und würde schon gern mal ein paar von euch “in Echt” kennen lernen 🙂

  2. liebe Pepper, schön, dass du mich gefunden hast und ich jetzt dich, interessante Reisegeschichten mag ich gerne….und ich bleib dann mal bei dir
    viele liebe Grüße, Elke

    • Hallo Elke,

      herzlich willkommen auf meinem Blog, ich freue mich sehr, dass es dir bei mir gefällt!

      Liebe Grüße!

  3. wie praktisch wäre es, wenn einem hin und wieder jemand ein solches schild zeigen würde, und zwar: rechtzeitig!
    für auckland merke ich es mir selber 😉
    liebe grüße von ulma

Yea, ein Kommentar! Ich freu mich!