Der Verrückte Vreitag

Ich bin verrückt. Nicht im nervengesundheitlichen Sinn, sondern im Sinne davon, unerwartet merkwürdige aber im Grunde liebenswerte oder witzige Dinge zu tun oder zu sagen. Eine ungefährliche Schrulligkeit sozusagen.
Früher war diese Eigenschaft sehr ausgeprägt und für alle offensichtlich und wurde noch dadurch begünstigt, dass auch meine besten Freundinnen zu dieser Art Mensch gehören.
Im Zuge des Erwachsenwerdens, der steigenden Verantwortung für das eigene Leben und der fortschreitenden Routinierung meines Alltags, ist mir diese Eigenschaft ziemlich abhanden gekommen. Durch das Bloggen kam sie zuweilen wieder kurz zum Vorschein, meist in Form von Kostümierung oder dem Blau-und Orangefärben meiner Hände und das war schön, hat Spaß gemacht und sollte dringend wieder öfter vorkommen.

Verkleiden

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Elfe 1

Man sollte sich viel öfter einen Melonenhelm aufsetzen und über Feldwege springen, weil es so schön bescheuert ist und das ist gut für die Nerven. Auch für die der Zuschauer.

mit Melonenhelm-9

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Deshalb möchte ich in Zukunft wieder mehr verrückte Dinge tun, sie mit euch teilen und euch dazu animieren mitzumachen! Denn zusammen macht das Verrücktsein gleich noch viel mehr Spaß!
Natürlich will ich euch nicht dazu bringen, im Ironman-Kostüm durch die Straße zu springen oder euer Auto anzumalen. Dürft ihr aber sehr gerne machen!

Ironman-springt-auf-der-Straße

Ich habe mir Folgendes überlegt:
Heute gebe ich hier auf dem Blog, auf Facebook und Instagram bekannt, was die Aufgabe für den Verrückten Vreitag ist. Am Freitag zeige ich euch dann, wie ich die Aufgabe umgesetzt habe. Ihr könnt entweder auf eurem eigenen Blog einen Artikel dazu schreiben und ihn bei mir verlinken oder euer Bild bei Instagram und Facebook mit dem Hashtag #verrücktervreitag posten. Wenn ihr dort nirgends angemeldet seid, aber trotzdem mitmachen wollt, dann erzählt mir einfach in den Kommentaren unter dem jeweiligen Artikel davon.
Am Freitag werde ich dann die nächste Aufgabe am Ende des Artikels bekannt geben, ihr habt also immer eine Woche Zeit.

Ein Beispiel und gleichzeitig die erste Aufgabe:
Gehe in eine Eisdiele und schenke einem Fremden ein Eis. Ob du das Eis der Person vor oder hinter dir in der Schlage bezahlst, oder draußen jemanden fragst, ob du ihm ein Eis spendieren darfst, bleibt dir überlassen. Sei kreativ! Natürlich musst du kein Foto davon machen, wie du dem eisbeglückten Fremden die Eistüte in die Hand drückst – du kannst auch nur das Eis fotografieren, die Eisdiele, dein eigenes Eis, eine zertretene Eiswaffel auf der Straße – ganz egal. Erzähl mir, wie der unendlich glückliche Eisbeschenkte reagiert hat, wie du dich dabei gefühlt hast, oder ob es dich Überwindung gekostet hat, jemanden anzusprechen.

Lasst uns die Welt zusammen ein Bisschen verrückter machen!

8 Kommentare

  1. Jahaaa, das hab ich so vermisst hier!
    Vielleicht krieg ich ja auch das ein oder andere hin. Sowas wie Ein-Eis-Spendieren ist doch gar nicht so üngewöhnlich!? :o)
    Ich freu mich sehr auf Deine Vreitage! Und vor allem auf den kommenden!

  2. 🙂 feinfein. bitte ein bisschen mehr verrücktheit ins leben, ja, ich werd ja selber schon ganz fad vor lauter verrücktsein-zu-kurz-kommen-lassen. schöne idee, très bien.

  3. Ach Pepper, ich könnt Dich knuuuuutschen! Ich will mal mit Dir zusammen was Verrücktes machen! Echt jetzt <3

  4. Herrrlich!!! Ein paar Fotos kannte ich schon und trage sie seitdem mit mir rum – so schön sie wiederzusehen!!! Ich liebe den Ironman, mit ganz alltäglichen Klamotten und Situationen. Dein Aufruf ist eine wunderbare Idee, das bringt viel Vvvreude!

Yea, ein Kommentar! Ich freu mich!