Die Schnecke und der Buckelwal {aus der Leseecke}

{Dieser Artikel enthält Werbung in Form einer Buchrezension}

Seit ein paar Wochen sagt die Waldmöwe ‘Wal’ und ‘Schnecke’. Überhaupt kann sie inzwischen fast jedes Tier benennen und es macht immer mehr Spaß, Bücher mit ihr zu lesen, in denen viele verschiedene Tiere vorkommen.
Eins unserer neusten Bücher ist ‘Die Schnecke und der Buckelwal‘ von Julia Donaldson und Axel Scheffler, erschienen im Verlag Beltz & Gelberg. Die Geschichte handelt von einer Seeschnecke mit großem Fernweh, die ein Tier sucht, dass sie auf eine Reise durch die große weite Welt mitnimmt. Eines nachts kommt ein Buckelwal vorbei und erklärt sich bereit, die Schnecke auf seiner Schwanzflosse mitzunehmen. Gemeinsam entdecken sie die Wunder dieser Welt, über Wasser, unter Wasser, in kalten und warmen Gewässern. Doch eines Tages passiert ein Unglück – der Wal strandet! Die Schnecke ist seine einzige Chance auf Rettung – und sie schafft es (wie, verrate ich euch natürlich nicht). Gemeinsam schwimmen sie nach Hause und erzählen den anderen Seeschnecken von ihrem Abenteuer.

 

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Das Besondere an diesem Buch sind nicht nur die detailierten, sehr schönen Illustrationen, sondern auch der Text – die gesamte Geschichte wird in witzigen Reimen erzählt. Natürlich kann die Waldmöwe die Wortspielereien noch nicht erfassen, aber für die Sprachentwicklung der Kinder ist es wichtig, dass sie verschiedene Sprachformen kennen lernen. Durch den spielerischen Umgang mit Sprache fällt das Erlernen derselben viel leichter und ist um einiges effektiver, als das einfache Lesen von Texten. Auch mir als Mutter gefällt die Art der Reime sehr gut, da sie nicht so plump sind, wie in den Babybüchern für die ganz Kleinen. Es macht Spaß sie zu lesen und durch die spezielle Sprachmelodie bekommt die Geschichte einen ganz speziellen Charakter.

Wie gesagt kann die Waldmöwe mit ihren 1 1/2 Jahren den Sinn der Geschichte noch nicht vollständig begreifen, aber das muss auch nicht sein. Sie mag das Buch sehr gerne, nennt die Namen der abgebildeten Tiere und kann, seit wir das Buch zum ersten Mal gelesen haben, erkennen, was das Meer ist. Im Schlafzimmer steht ein großes Bild mit einem Strand, dass ich während unserer Neuseeland-Reise gemacht habe und gestern Abend hat sie darauf gezeigt und ‘Meer!’ gesagt. Und gleich darauf meinte sie dann aufgeregt: ‘Wal!’. Sie stellt also nun einen Bezug zwischen Wal und Meer her. Ich könnte ja mal wieder platzen vor Stolz!

Mein Fazit: ein Buch, dass sich von der Masse durch die schöne Reimform abhebt und liebevoll illustriert ist – sehr empfehlenswert!

3 Kommentare

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