Die Zukunft leuchtet bunt – mit dem Lichtsystem HUE von Philips

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“Wozu ist das?”
“Das ist blaues Licht”
“Was macht es?”
“Es leuchtet blau.”

An dieses Zitat aus Rambo III muss ich immer denken, wenn ich blaues Licht sehe. Ich mag ja den Humor der Stallone Filme total. Überhaupt, ich liebe Filme. Und erstaunlicherweise habe ich ziemlich viel übrig für Science Fiction Filme, obwohl ich eigentlich eher ein nostalgischer Mensch bin, deshalb steht hier auch so viel altes Zeug rum. Ich würde auch niemals einen e-Reader benutzen, weil ich Bücher viel angenehmer finde. Und trotzdem faszinieren mich diese ganzen krassen Zukunfts-Ideen, die man so in den Filmen sieht. Ein häufiges Thema dieser Filme ist ja, dass sich die künstlichen Intelligenzen gegen die Menschen erheben und versuchen, sie auszulöschen, weil die Menschen die größte Gefahr für sich selbst und diesen Planeten sind. Damit haben sie auf jeden Fall Recht und auch auf die Gefahr hin, dass sich bald unsere Lampen gegen uns verschwören werden, haben wir nun den ersten Schritt in Richtung Smart Home gewagt: wir haben das Hue System von Philips installiert.

Wir haben das Starter-Set, das aus drei Lampen, der Bridge und einer Fernbedienung mit Dimmfunktion besteht jetzt erstmal nur im Schlafzimmer getestet, um uns da mal vorsichtig ran zu tasten. Zuerst war ich von dem Gedanken, dass ich da irgendetwas installieren und einstellen muss ein bisschen überfordert. Aber es war viel einfacher, als ich dachte. Es hat sich quasi von selbst eingerichtet – eben eine sehr intelligente Sache. Aber auch nicht so intelligent, dass es gefährlich wird. Genau richtig also.
Die Bridge ist so etwas wie das zentrale Steuerelement des Systems, das an den Router angeschlossen wird. Wir haben in jedem Stockwerk eine Signalverstärkung über Steckdosen, da der Router im Keller ist und auch in diese kann die Bridge eingesteckt werden. Wir haben ja vier Stockwerke und ich habe mich gefragt, ob das dann mit nur einer Bridge überhaupt funktioniert, wenn man die Hue Lampen über das ganze Haus verteilt hat. Und die Antwort auf diese Frage klingt schon ein bisschen wie ein Auszug aus einem Science Fiction Film. Denn die Lampen vernetzen sich untereinander und geben so Informationen von der Bridge an weiter entfernt liegende Lampen weiter, solange diese ans Stromnetz angeschlossen sind. Erstaunlich, oder?

Ihr werdet euch jetzt vielleicht fragen: brauche ich das überhaupt? Intelligente Lampen, die per App und Sprachbefehl steuerbar sind? Die in unzähligen Farben und verschiedenen Intensitäten leuchten können?
Oft ist es ja so, dass man nur so ein diffuses Gefühl hat, dass man etwas braucht, aber gar nicht genau sagen kann, was und warum. Ich habe tatsächlich selbst erst gemerkt, dass ich dieses Lichtsystem brauche, als ich es ausprobiert habe. Kenn ihr das, wenn ihr eine Lampe habt, die für eine Situation gut ist, in allen anderen Situationen aber nichts taugt? Die Nachttischlampe zum Beispiel. Das Licht war bisher zwar schön gemütlich durch den Papierschirm und gerade hell genug, um sich für die Nacht fertig zu machen. Zum Lesen war es aber viel zu dunkel und zum Stillen und Windeln wechseln viel zu hell. Als der Jedi letztes Jahr noch ganz klein war und das mit dem Stillen noch nicht so richtig rund lief, hat mich das sehr gestört. Ohne Licht ging es nicht, aber mit Licht war er dann immer viel wacher, als er hätte sein müssen. Mit dem Hue System kann ich nun zum ins Bett bringen die Einstellung “Nachtlicht” wählen, bei der die Lampe gerade eben noch an ist, aber wirklich nur ganz minimal leuchtet. Und wenn er dann langsam weg döst, kann ich flüstern “Hej Siri, mach das Licht aus” und schon ist es dunkel, ohne, dass ich mich bewegen muss.
Die Waldmöwe hat bei uns im Zimmer geschlafen, bis sie etwas über drei Jahre alt war. Da kam es natürlich auch öfter mal vor, dass sie es nicht rechtzeitig zur Toilette geschafft hat und wir das Bettzeug wechseln mussten. Oder gerade jetzt im Winter sind die Kinder immer wieder mal krank. Das bedeutet Fiebermessen, Nasentropfen, Bienenwachswickel in der Nacht. Das wird nun alles so viel angenehmer sein mit dem Licht, das wir an jede Situation anpassen können.
Auch zum Vorlesen ist es nun hell genug und das nicht nur mit weißem Licht, sondern wahlweise rosa für Prinzessinengeschichten, blau für Weltraumabenteuer oder grün für Geschichten, die sich in der Natur abspielen. Ich glaube, ich muss euch nicht erzählen, dass die Kinder sofort begeistert waren, als sie begriffen haben, was da nun alles möglich ist. Sogar der Jedi mit gerade mal einem Jahr hat die Fernbedienung zu seinem neuen Lieblingsspielzeug auserkoren und quatscht begeistert vor sich hin, wenn das Licht der beiden Lampen im Schlafzimmer heller und dunkler wird.

Die dritte Lampe des Starter-Sets habe ich im Bad eingesetzt. Dort hatten wir bisher eine von diesen großen Glühbirnen mit einem vintage Style Glühdraht. Eigentlich war das nur eine Übergangslösung, aber irgendwann habe ich dann gar nicht mehr daran gedacht, das zu ändern. Und dann habe ich die Hue Lampe angemacht und war ganz aus dem Häuschen, wie hell es plötzlich war! Das klingt jetzt banal, aber zum Putzen ist helles Licht so unglaublich viel angenehmer! Ich habe mir gleich mal eine eigene Einstellung namens “Putzen” angelegt, so richtig schön hell, damit mir kein Stäubchen mehr entgeht!
Ein weiterer Pluspunkt der Hue im Badezimmer: das Baden macht den Kindern noch mehr Spaß und auch beim anschließenden Föhnen gibt es mit buntem Partylicht kein Theater mehr. Überhaupt, das Bad am Sonntag ist jetzt quasi das Highlight der Woche – im wahrsten Sinne des Wortes. Seifenblasen und buntes Licht sind halt einfach unschlagbar.

In der Hue App kann man sich verschiedene Räume anlegen und die Lampen gezielt ansteuern. Man kann sogar die Lampen selbst benennen. Ich gebe den Lampen in der App die Namen der jeweiligen Modelle, also im Schlafzimmer Akari und Kurage. Es gibt voreingestellte Szenen, die jede der drei Lampen in unterschiedlichen Farben leuchten lassen die dann zusammen eine bestimmte Lichtstimmung erzeugen. “Sonnenuntergang Savanne” ist nicht nur schön warm und entspannend, es passt auch perfekt zur Dekoration und der Galeriewand im Schlafzimmer.

Man kann übrigens auch Routinen festlegen und sich zum Beispiel zu einer bestimmten Tageszeit durch langsam heller werdendes Licht wecken lassen. Momentan übernehmen das ja (leider meistens viel zu früh) die Kinder, aber wenn ich wieder arbeiten gehe ist das eine angenehme Alternative zum Klingelwecker. Auch abends kann man eine Zeit einstellen, damit das Licht langsam aus geht, wenn man zum Beispiel Musik oder Podcasts hört und dabei einschläft. Die Waldmöwe hört zum Einschlafen manchmal Hörbücher, da wäre die Hue Go ein gutes Nachtlicht im Hochbett. Das könnte sie sich dann nach eigenen Wünschen farblich einstellen (wahrscheinlich rosa) und dann würde es langsam immer dunkler werden und von alleine ausgehen und damit nicht beim Einschlafen stören, wie ein Nachtlicht, das immer relativ hell bleibt.

Noch haben wir das System ja nur im Schlafzimmer, aber ich möchte es auch auf jeden Fall im Arbeitszimmer, denn auch hier stört es mich, dass ich beim Modellieren meiner Tonskulpturen nie so richtig helles Licht habe.
Außerdem brauchen wir dringend im Kinderzimmer vernünftiges Licht, da es dort nur eine zentrale Deckenleuchte gibt, die nicht hell genug ist, um bis an beide Enden des Raumes zu leuchten. Außerdem ist das Licht total ungemütlich, eben so ein richtiges Energiesparlampenlicht. Die Hue Lampen sind zwar auch sparsam, aber viel angenehmer, da man die Lichtemperatur ganz individuell einstellen kann. Es gibt von Philips auch Deckenstrahler in einem sehr schlichten Design, die für den großen Raum gut geeignet wären, da sie in unterschiedliche Richtungen verstellt werden können. Eigentlich bin ich ja gar nicht so der Fan von solchen Strahlern, aber seit wir das Hue System haben, würde ich am liebsten überall welche installieren.
Sogar im Wohnzimmer könnte ich mir die Deckenspots gut vorstellen. Dann könnten wir, wenn wir das nächste Mal Rambo III schauen gleich mal blaues Licht einschalten. Oder bei Avatar so ein biolumineszierendes Türkis.  Und Grün für Herr der Ringe und bei Star Wars immer passendes Licht zum jeweiligen Planeten – wenn mein Mann das hier liest sind die Lampen schon so gut wie bestellt 😉
Wenn ihr mehr über das System wissen wollt, schaut mal auf meethue.com nach. Oder lasst eure Männer das machen, damit sie auch auf den Geschmack kommen 😉

Ihr merkt schon, ich bin ein bisschen begeistert. Und das, obwohl ich am Anfang schon eher skeptisch war. Ich fühle mich tatsächlich ein bisschen, als hätte ich einen Schritt in die Zukunft gemacht. Wenn man mit Kassetten und ohne Computer oder Handy groß geworden ist, dann fühlt sich all das, was heutzutage möglich ist schon eher wie Zukunft an, nicht wie Gegenwart. Geht euch das auch so? Oder ist das für euch alles schon total normal? Also ich denke immer wieder: “Krass! Ich sitze im Auto auf dem Weg nach Hause und sage meinem Handy, es soll das Licht im Schlafzimmer schon mal anmachen. Ich lebe in der Zukunft!”

12 Kommentare

  1. Anonymous

    Die Papierlampen sehen toll aus mit dem Licht!
    Ich hatte da bisher auch noch nicht so den Draht zu, aber jetzt bin ich doch am überlegen…

  2. Ich finde deine Instagram Stories dazu echt super hilfreich, danke! Ich konnte mir da bisher nicht so richtig vorstellen, wie das funktioniert!

  3. Ich dachte erst, das wäre zu viel “Zukunft” für mich aber tatsächlich nervt es mich auch, dass das Licht in meinem Zimmer zum Lernen oft zu dunkel ist, der Raum aber ungemütlich werden würde mit einem hellen Licht. Also wäre dieses System vielleicht doch noch eine Lösung für mich 🙂

    Und ja…. das ist ein großer Schritt von unsren eigenen Kassettenaufnahmen 😀

    • Genau so geht es mir auch! Zum Arbeiten ist so richtig helles Licht ja super, auch in der Küche, aber zum gemütlichen Zusammensitzen gar nicht. Da hab ich noch gar nicht dran gedacht, dass das ja in einer Einzimmerwohnung noch schwieriger zu machen ist, wenn man nicht einfach den Raum wechseln kann…

      An unsere Kassetten muss ich auch SO oft denken, wenn sich bei uns sowas Fortschritliches verändert. Das war so kompliziert!

  4. Anonymous

    Ich bin begeistert! Ich liebe immer gedimmtes Licht, dass man das auch mit Sprache machen kann ist genial, braucht man gar nicht aufzustehen und es immer der Situation angepasst. Wenn bei uns grelles Licht leuchtet im Esszimmer kommt mein Sohn und schaltet es um. Das wäre die perfekte Lösung. Für jede Situation das richtige Licht ?

  5. Wow total spannend. Ich habe das bisher auch eher als “man braucht ja nicht alles im Leben-Getue” abgetan. Aber so wie du es erklärt hast macht das echt Sinn. Wenn ich morgens aus dem Schlafzimmer stolpere und das Licht mit Karacho einschalte scheint man das Licht sogar noch durch Schlüssellöcher wahrzunehmen und nicht selten bin ich dann (leider) nicht mehr der einzige wache Mensch… ? Spannendes Konzept und macht Sinn gerade zum Lesen, Wickeln etc.

    • Nathalie

      Letztens stand ich im Baumarkt noch davor und hab überlegt. Hab mich selbst überredet, es nicht zu brauchen, weil es ja schon nicht grad günstig ist. Aber jetzt will ich‘s irgendwie doch 😀

  6. Guten Morgen!

    Du fragtest auf Insta nach Ideen für deine Wand. Ich finde eine Papertrophäe auf einem Holzbrett würde passen. Guck mal bei Paperwolf…

    Gruß Lea

Yea, ein Kommentar! Ich freu mich!