Ein besonderes Geschenk – eine Einladung zum Krimi Dinner

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Wir haben unseren Eltern dieses Jahr zum Geburtstag eine Einladung zu einem Krimi Dinner geschenkt. Da die beiden im Abstand von wenigen tagen Geburtstag haben, kann man solche “Zeitgeschenke” immer gut schenken. Überhaupt finde ich Zeitgeschenke innerhalb der Familie sehr wichtig und besonders schön. Man schenkt zum einen die Zeit, die man in die Vorbereitung investiert hat und zum Anderen natürlich die, die man dann zusammen verbringt.

Da wir schon zwei Krimi Dinner ausprobiert haben, wussten wir, dass das auf jeden Fall ziemlich lustig wird. Aber dass es so lustig wird, hätte ich nicht erwartet! Wir haben diesmal festgelegt, dass Verkleidung, passend zur Rolle, Pflicht ist und mein Vater kam dementsprechend als Frau verkleidet und hat seine Rolle einfach perfekt umgesetzt! War das ein Spaß!

Wir wollten natürlich, dass das Dinner für unsere Eltern etwas Besonderes wird, weshalb wir uns im Vorfeld sehr viel Mühe gegeben haben. Da es am 1. Advent statt fand, haben wir für die Dekoration etwas Weihnachtliches gewählt. Die Thujazweige habe ich beim Häckselplatz gegenüber geholt und die Zapfen habe ich mit der Waldmöwe im Wald eingesammelt. Ich habe ein paar davon einfach mit dünnem Basteldraht an der Lampe befestigt und die größeren auf die Zweige gelegt. Eine alte Holzkiste vom Flohmarkt wurde zum Kerzenhalter umfunktioniert.

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Ende Oktober durfte ich an einem Dinner mit verschiedenen Workshops bei SisterMag teilnehmen und habe dort Einiges über das Gastgebersein gelernt. Wie man zum Beispiel Servietten faltet, um das Besteck hinein zu stecken, wie man die Tafel richtig eindeckt und den Wein korrekt ausschenkt. Bei einer kleinen Challenge zwischen zwei Teams, bestehend aus den Bloggern, die zu Gast waren, mussten wir je einen Tisch zum Thema “Modern Italian” eindecken und dekorieren. Da mein Team gewonnen hat, durfte ich das Buch “Herzlich Willkommen” von Stefanie Luxat mit nach Hause nehmen. Auf der Heimfahrt von Berlin im Zug habe ich es gleich komplett gelesen und obwohl viele Tipps doch eher abgehoben und unrealistisch sind (ich werde mit Sicherheit niemals einen Barkeeper für eine Party bei mir zu Hause engagieren), sind doch ein paar nützliche Tipps darin zu finden. Was ich wohl niemals schaffen werde, ist komplett geschniegelt und gestriegelt die Gäste zu empfangen, ganz entspannt und bester Laune, das Essen fix und fertig vorbereitet, alles perfekt gedeckt und blitzeblank geputzt. Den Menschen, die Stefanie Luxat in ihrem Buch interviewt, gelingt das ausnahmslos. Liegt vielleicht daran, dass ich keinen Salon habe, in dem ich solche Feierlichkeiten veranstalte, sondern nur einen Esstisch, an dem Mittags noch gegessen wird, wenn abends ein Dinner stattfindet.

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Es ist nicht einfach, ein mehrgängiges Menü zu kochen und dabei noch einen Kriminalfall zu spielen, bei dem man den Mörder ausfindig machen soll, ohne die eigenen Geheimnisse preis zu geben. Überhaupt finde ich Kochen für Gäste immer schwierig, weil man ja nicht die ganze Zeit in der Küche stehen, aber trotzdem alles zeitgleich und warm servieren will.
An der Durchführung solcher Menüs müssen wir noch etwas arbeiten. Das Essen war zwar gut, aber nicht besonders fotogen. Aber wenn wir es so richtig schön hergerichtet hätten, wäre es wahrscheinlich kalt gewesen, bis man es hätte servieren können.
Es gab eine Tomatensuppe mit Olivenbaquette, Semmelknödel mit Lende und Pilzrahmsoße und Feldsalat. Zum Nachtisch gab es Schokoküchlein mit flüssigem Kern, dazu Vanilleeis und karamellisierte Äpfel. Für später hatten wir noch eine Käseplatte mit Baquette und Kräcker vorbereitet. Um den Wein hat sich mein Bruder gekümmert, der beschäftigt sich zur Zeit ausführlich mit dem Thema.
Außerdem war er für die Musik zuständig, da er sowieso überall seinen kleinen Bose Lautsprecher mitschleppt und immer ziemlich coole Playlists für alle Gelegenheiten parat hat.

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Zur Begrüßung gab es einen Gin-Cocktail, ähnlich dem Apple Cranberry Gin. Die Spiralen in den Gläsern sind Orangenhaut, die ich mit dem Sparschäler abgeschält und dann mit der Schere in dünne Streifen geschnitten habe.
Die Gläser habe ich vorher alle nochmal poliert. An sowas hätte ich von selbst wahrscheinlich gar nicht gedacht, aber auf bei dem Dinner von SisterMag wurde das unter anderem auch angesprochen und das habe ich mir natürlich gleich mal gemerkt.

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Ein Tipp, den ich gleich mal umgesetzt habe, ist die Garderobe frei zu machen für die Mäntel und Jacken der Gäste. Wir haben am Kellerabgang eine Gästegarderobe, die sich aber schleichend mit unseren eigenen Jacken gefüllt hat und die habe ich jetzt endlich mal alle weg geräumt.
Außerdem habe ich einen Raumduft aufgestellt, da unsere Küche ja offen und direkt am Essbereich ist, weshalb es dort eben immer nach dem riecht, was gerade gekocht wurde. Der Raumduft von Frau Tonis Parfüm {Kooperation} fügt sich dank des minimalistischen Designs perfekt ins Interior ein und verbreitet kontinuierlich einen dezenten Duft im Essbereich. Überhaupt sind ja Düfte für das Wohlbefinden unheimlich wichtig, weshalb ich in jedem Rauf solche Diffuser in verschiedenen Geruchsrichtungen verwende.
In der Gästetoilette habe ich außerdem das Parfüm aufgestellt. Ich finde das immer total aufmerksam, wenn in Restaurants oder Hotels in den Toiletten Parfüms, Handcreme und sonstige Hygieneartikel befinden. Und besonders schön ist es natürlich, wenn sie dabei noch so schön schlicht aussehen. Durch die reduzierte Optik ist das auch unbedingt was für Männer-Wohnungen, auch wenn die Marke “Frau Tonis Parfüm” heißt.

Auf Instagram habt ihr bis zum 23.12.16 die Chance, eine Duftbox von Frau Tonis Parfüm zu gewinnen. Mehr dazu findet ihr unter dem entsprechenden Bild in meinem Account.

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Die SisterMag Ausgabe mit Bildern von dem Dinner in Berlin und vielen tollen Tipps rund um das Thema “Gastgebersein” ist übrigens inzwischen online. Ich bin auch ab und zu drauf 🙂
Schaut mal rein, die Ausgabe ist wirklich sehr gelungen und voller Inspiration. Also nicht wegen der Bilder von mir, sondern generell.

Habt ihr dieses Jahr noch Gäste bei euch? Und was ist euer ultimativer Tipp für einen gelungenen Abend?

8 Kommentare

  1. Das sieht ganz wunderbar aus! Ja, dass Kochen und gleichzeitig selbst einen schönen Abend zu haben, dass ist oft echt schwer. Wir haben uns mittlerwiele angewöhnt, tatsächlich vorzukochen. Nicht alles aber den Teil, der am aufwändigsten ist. Z.B. bereiten wir morgen schon das Hirschgulasch für Weihnachten zu und freiren es ein. So müffelt nicht die ganze Wohnung Weihnachten nach Gebratenem und man muss nicht die komplette Küche nach der Anbraterei noch mal putzen 🙂 Das hilft ungemein. Und es sind meiste Gerichte, die sich gut warm halten lassen. Mit 10 oder mehr Gästen ein echter Pluspunkt.
    Ich bin ja ganz verliebt in deine Essecke, die neuen Polster sind großartig!
    LG
    Haydee

  2. Gummibaerchen1

    Das Krimi Dinner war ein super tolles Geschenk. War überrascht über die Kochkunst meiner Kinder ,war super lecker und ein gelungener Abend .Danke ?

  3. Seitdem ich deinen ersten Post zum Krimidinner gesehen habe, möchte ich auch unbedingt Freunde zu so einem Abend einladen. Wir haben allerdings viele Eltern von sehr kleinen Kindern im Freundeskreis, uns eingeschlossen, was ist denn wenn jemand spontan absagen muss und derjenige die Rolle des Mörders hatte?
    Oder sollte man die Rollen besser erst am Abend selbst verteilen?

  4. Ach Pepper, das sieht so wunderschön aus! Da hätte ich auch gerne Platz genommen. Das war eine fantastische Idee für Eure Eltern. Ich hatte die Bilder/Story auf Instagram schon bewundert und man konnte sehen, was für einen tollen Abend Ihr hattet. Ich kann kein Mehrgang-Menü für mehrere Leute kochen ohne nicht mega aufgeregt und gestresst zu sein. Daher wähle ich lieber unkomplizierte Sachen zum Essen, die mich nicht stressen, bei mehreren Gängen nur einen warmen Gang und davor und danach was leckeres Kaltes. Das Wichtigste ist, dass sich die Gäste wohl fühlen, weil es ein entspannter Abend und eine schöne Stimmung ist. Schöne Deko und gute Musik ist kein Stressfaktor für uns. Und seitdem ich mir mit dem Essen keinen Stress mehr mache und einfach das koche, was ich ohne Panik hinbekomme, läuft auch alles immer schön entspannt. Unsere Freunde wissen, dass meine Begabung woanders liegt und ich muss nicht damit auftrumpfen, das beste Essen des Jahres auf den Tisch zu bringen. Man muss da auch ehrlich zu sich selbst sein. 😉 Umso mehr bewundere ich andere, die das können und dabei ganz ruhig bleiben.

  5. Kannst Du mir sagen, ab welchem Alter so ein Krimidinner gespielt werden kann? Wuerde gerne sofort die ganze Familie einladen, aber meine Nichte ist erst 12. Gruss und Danke!

    • Die die wir bisher hatten, sind meiner Meinung nach nichts für Kinder. Die Rollen haben ständig irgendwelche Verhältnisse miteinander und das ist nicht so wirklich jugendfrei.

  6. anne repnak

    liebe pepper,

    wahrscheinlich bist du schon gefragt worden, ich versuche es trotzdem: woher sind denn die tollen gläser, in denen du deinen cocktail (der übrigens wirklich grandios aussieht) reichst? die sehen super schön aus.

    viele vorweihnachtliche grüße anne

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