Ein hyggeliges Dinner mit Stressless Dining

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Ich besuche nicht oft Events und lehne die meisten Einladungen ab, weil die Veranstaltungen meist mit einer weiten Anfahrt verbunden sind. Aber manchmal mache ich eine Ausnahme, wenn ich denke, dass sich der Besuch lohnt und das Event sehr vielversprechend klingt.
Als ich vor einigen Monaten eine Einladung bekam, bei einem Dinner in Hamburg rund um das Thema Hygge dabei zu sein, hatte ich gleich das Gefühl, dass das nach einem tollen Abend klingt. Eingeladen hatten die Firma Ekornes, die für ihre Stressless Möbel bekannt ist und das Hygge Magazin.
Ich wusste damals noch nicht, ob ich im Oktober noch stillen würde, deshalb beschlossen wir, die Gelegenheit zu nutzen und ein Wochenende bei der Familie von Michaels Schwester zu verbringen. Wir fuhren also alle zusammen nach Hamburg und ich verbrachte den Samstag Abend in einem tollen Loft in Gesellschaft einiger Bloggerkollegen, Mitarbeitern der Firma Ekornes, die eigens aus Norwegen angereist waren und Redakteuren von Hygge.


Fotocredit: Sophia Lukasch

Fotocredit: Sophia Lukasch

Nachdem ich erstmal eine Dreiviertelstunde mit der Suche nach einem Parkplatz verbrachte und  das Auto schließlich aus Verzweiflung im Halteverbot abstellte, begann der Abend für mich nicht besonders entspannt. Bis zur Nasenspitze voll mit Adrenalin kam ich in diesem super schönen Loft an. Als ich wieder ein bisschen ruhiger wurde, konnte ich endlich damit beginnen, ein paar Bilder von diesem stylischen Raum zu machen, denn den wollte ich euch ja auf jeden Fall zeigen. Die Sonne verschwand schon langsam zwischen den Häusern und warf die letzten warmen Strahlen durch die Fabrikfenster. Diese Fenster! Ich sag´s euch, ein Traum!
Zum Faulenzen auf dem Bett, dem bequemen Sofa oder dieser genialen Sitzsack-mit-Fell-Installation (Sowas brauch ich auch! Und ein Loft mit viel Platz gleich noch dazu!) blieb leider keine Zeit, denn schon trafen die Gäste ein, die bei einer Verlosung Einladungen zu dem Dinner gewonnen hatten. Vielleicht erinnert ihr euch, ich hatte bei Instagram darüber geschrieben, wie man teilnehmen kann.

Nach einem Begrüßungsdrink gab Sarah von Wohn.Glück Tipps für schlichte skandinavische Tischdeko, die dann von den Gästen direkt umgesetzt wurden, um die lange Tafel hyggelig zu dekorieren.


Fotocredit: Sophia Lukasch


Fotocredit: Sophia Lukasch


Fotocredit: Sophia Lukasch

Danach gab es dann ein ganz ausgezeichnetes Dinner, natürlich mit skandinavischen Speisen und ich habe sogar eine Art norwegisches Kartoffelpüree gegessen. Eigentlich hasse ich Kartoffelpüree, aber in dieses hätte ich mich reinsetzen können! Apropos reinsetzen, wir saßen natürlich auf Stühlen von Stressless. Bisher gab es davon nur Sofas und Sessel, aber seit diesem Sommer gibt es die Dining Kollektion im ausgewählten Möbelhandel. Auf dem Event wurden neue Modelle (z.B. neue Bezüge und Farben) gezeigt, die ab März 2019 auf den Markt kommen. Wir durften die neuen Modelle sogar schon vor der offiziellen Vorstellung auf der imm cologne im Januar 2019 sehen und ausprobieren. Ich muss sagen, sie sind wirklich super bequem! Es gibt verschiedene Ausführungen der Füße, Untergestelle, Oberteile, Bezüge und Farben, die man untereinander kombinieren kann. Vor ein paar Jahren hätten sie echt gut zu unserem Stil gepasst, als dieser noch so richtig skandinavisch war. Inzwischen geht es bei uns ja eher in Richtung Industrial Style, alles ist ein bisschen urbaner und rauer geworden, weshalb die Stühle jetzt nicht mehr ganz so gut passen würden. Aber gerade unsere Eltern wären uns wahrscheinlich sehr dankbar, wenn sie mal auf gescheiten Stühlen sitzen könnten, wenn sie uns besuchen. Denn unsere Holzbank und die Holzstühle sind ziemlich weit vom Sitzkomfort der Ekornes Stühle entfernt. Diese bewegen sich nämlich mit und passen sich der Sitzhaltung an. Außerdem sind sie schön weich gepolstert.

Berit, die bei Ekornes seit Jahrzehnten für die Gestaltung zuständig ist, hat uns dann einen sehr interessanten Einblick gegeben, wie die Norweger “hygge” verstehen. Ich liebe ja Norwegen seit wir 2012 dort waren und war ganz angetan von ihren Schilderungen.
Hygge bedeutet nicht einfach nur Gemütlichkeit, wie wir in Deutschland das oft interpretieren. Hygge bedeutet eigentlich, Gemütlichkeit mit anderen zu teilen. Und das ist ein ganz bedeutender Unterschied! Dabei geht es weniger um die Momente alleine auf dem Sofa mit Stricksocken und Tee, sondern um das Beisammensein mit Familie und Freunden, das Teilen unseres wertvollsten Guts: unserer Zeit.
Berit erzählte uns, dass in Norwegen sehr groß gebaut wird, denn das Land ist groß und so kann man Häuser mit großzügigen Räumen bauen. Ein großer Tisch ist besonders wichtig, denn in Norwegen geht man nicht aus, man lädt zu sich nach Hause ein. Das liegt zum einen natürlich daran, dass Norwegen ein recht teures Land ist, zum anderen aber auch an der Wertschätzung der Gäste, die man zeigt indem man sich Mühe gibt, ihnen eine gute Zeit zu schenken. Das beginnt schon vor der Haustür, wo immer eine brennende Kerze die Besucher willkommen heißt.
Für die Skandinavier ist die Natur beim Gestalten ihres Interieurs sehr wichtig. Sie greifen die Farben ihrer natürlichen Umgebung auch drinnen auf. Grau wie die Berge und die felsigen Ufer, beige, wie der Sand, blau, wie das Meer und grün wie das Moos. Die Deko im Loft war in Grau, Schwarz und Grün gehalten und sah sehr harmonisch aus. Ob ich vielleicht auch mal was mit Grün mache? Kissen vielleicht….?


Fotocredit: Sophia Lukasch


Fotocredit: Sophia Lukasch


Fotocredit: Sophia Lukasch


Fotocredit: Sophia Lukasch

Fotocredit: Sophia Lukasch

Der Abend war richtig schön und ich habe mich sehr gefreut Jenny von Elbgestöber, Sarah von Wohn.Glück und Joanna von Liebesbotschaft kennen zu lernen.
Das Ambiente und die Schilderungen von Berit über Hygge in Norwegen haben mich sehr inspiriert und ich hab mir Zuhause direkt wieder die Urlaubsbilder aus Norwegen angeschaut und eine Menge Kerzen gekauft. Und nach einem Rezept für Kartoffelpüree hab ich gesucht.

Wie macht ihr das denn so, wenn ihr Gäste habt? Was ist euch da besonders wichtig? Für mich ist das schönste Kompliment, wenn die Gäste keine Anstalten machen, nach Hause zu gehen. Ich glaube, dann hat man erreicht, dass sich alle wohlfühlen und die Zeit genießen.

Hier noch einmal die wichtigsten Elemente für eine hyggelige Atmosphäre:

  • Kerzen
  • Die Farben der Natur in der Einrichtung aufgreifen
  • Gemütliche Sitzmöglichkeiten schaffen
  • Kissen, Felle, Kaminfeuer schaffen eine warme Umgebung
  • Schlichte Tischdeko mit natürlichen Elementen aus dem Wald oder dem Garten
  • Einladender Eingangsbereich
  • Kerzen
  • Das Essen wird in Schüsseln herumgereicht, nicht auf dem Teller angerichtet
  • Ach ja – und natürlich Kerzen!

2 Kommentare

  1. Gummibaerchen1

    Sehr schön, der Loft super würde ich auch wollen , genau so eingerichtet. Deine Bilder toll fotografiert . Früher hatten wir viele Familien feste . Es ist halt viel Arbeit für den Gastgeber , wir haben leider auch nicht soviel Platz wie auf den Bildern . Wäre echt super es macht es auch einfacher . Trotzdem ich liebe es wenn meine Kinder kommen ,wenn die Enkel da waren muss man Klettersteig Ausrüstung benützen 😁 um über die Spielsachen zu kommen . Aber schön sehr schön .

  2. Schöne Eindrücke vom Event und tolle Schnappschüsse von dir! Wir statten gerade das Esszimmer mit neuen Stühlen aus, da bin ich gespannt aufs Probesitzen auf der imm. Liebe Grüße

Yea, ein Kommentar! Ich freu mich!