Ein Jahr mit Elsa – mein Fazit

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Ihr erinnert euch an Elsa, oder? Unseren Aquadroiden, der bei uns seit einem Jahr für weiches Wasser sorgt. Klar erinnert ihr euch, da kam man ja im letzten Jahr nicht dran vorbei, hier auf dem Blog 🙂
Der Grund dafür ist einfach, denn so eine BWT Perla Weichwasseranlage, wie wir sie von BWT haben, ist keine Anschaffung, die man mal spontan tätigt. Die Vorteile und der Nutzen müssen sorgfältig abgewogen werden und deshalb habe ich versucht, im Laufe des letzten Jahres verschiedene Aspekte zu beleuchten, auf die der Einbau einer solchen Anlage Einfluss nimmt.
Nach einem Jahr intensiver Nutzung und Beobachtung möchte ich euch heute ein Fazit geben, wie wir das Leben mit weicherem Wasser empfinden und vielleicht dem ein oder anderen bei der Entscheidung für oder gegen eine Weichwasseranlage helfen.

Der Einbau der Anlage verlief ja etwas holprig, da der Installateur, den BWT damit beauftragt hatte, nicht ganz zuverlässig war, was die Einhaltung der Termine anging.
Vom Platz her mussten noch ein paar Vorbereitungen getroffen werden, damit die Anlage im Wasch- und Heizraum stehen kann. Dafür musste der Installateur ein paar zusätzliche Leitungen legen, was aber zum Glück kein Problem darstellte. Nachdem das erledigt war, war es sehr spannend, zu sehen, wie hart unser Wasser eigentlich ist und wie es sich plötzlich veränderte. Wir liegen mit unserem Härtegrad über der Skala, die nur bis 20dH reicht und haben das Wasser nun auf einen Grad von 5-7dH reguliert.
Bei der Inbetriebnahme bekam Elsa dann auch ihren Namen von unserer Tochter und unser Sohn durfte dann einen für den Saugroboter aussuchen. Heutzutage kann man ja jedes Haushaltsgerät irgendwie mit einer App verknüpfen und ihm einen Namen geben. Natürlich ist auch BWT auf dem neusten Stand der Technik und bietet eine übersichtliche App zum Steuern und Überwachen des Droiden an. Die App gibt uns Bescheid, wenn das Salz aufgefüllt werden muss und sagt uns außerdem auch, wie viel Wasser wir in welchem Zeitraum verbrauchen. Das ist wirklich interessant und aufschlußreich!
Hier könnt ihr euch den Artikel zum Einbau nochmal durchlesen: Kalkarmes Wasser dank Elsa, dem Aqua Droiden

Das Erste, was mir auffiel, waren die fehlenden Wasserflecken. Sowohl in der Dusche, als auch auf dem Geschirr gab es plötzlich keinen Kalkfilm mehr, der mühsam weg gerubbelt werden musste. Das habe ich auch im Verbrauch der Reinigungsmittel bemerkt. Bisher mussten wir in der Spülmaschine Salz und Klarspüler in rauen Mengen einfüllen, jetzt gar nicht mehr. Auch die Gläser müssen nun nicht mehr sofort nach dem Spülen poliert werden. Davon war ich so begeistert, dass unser neuer Wasserhahn in der Küche nun schwarz ist. Das wäre früher undenkbar gewesen und ich freue mich schon sehr darauf, dass ich, wenn wir das Bad im Keller renovieren, schwarze Armaturen verwenden kann!
Auch die Pflanzen sehen deutlich gesünder aus, denn Blätter und Töpfe haben nun keine Kalkablagerungen mehr. Die Blätter können besser atmen und die Erde wird nicht mehr verkalkt.
Mehr darüber könnt ihr hier nachlesen: Erste Veränderungen durch weiches Wasser

Während des Sommers konnte ich dank des kalkarmen Wassers die Bettwäsche und die Handtücher auf der Terrasse in der Sonne trocknen. Mit hartem Wasser ist das ziemlich unmöglich, denn damit wird luftgetrocknete Wäsche steif wie Karton. Das ist ziemlich schade, denn das Gefühl von Bettwäsche, die an der frischen Luft getrocknet wurde, ist einfach fantastisch! Für die Leinenfasern ist es außerdem viel besser, sie schonend an der Luft zu trocknen, statt im Trockner, denn die Hitze macht die Fasern brüchig und das Material hält nicht so lange. Die Erfahrung habe ich besonders bei Spannbettlaken gemacht, die oft schon nach kurzer Zeit an manchen Stellen kaputt gegangen sind, weil sie natürlich deutlich mehr beansprucht werden, als das Bettzeug.
Allgemein ist es für die Fasern von Textilien natürlich besser, wenn sich kein Kalk daran ablagert, sowohl was die Intensität der Farben, als auch die Haptik angeht.
Den Artikel zum Thema Textilien könnt ihr hier nachlesen: Das unschlagbare Gefühl von sonnengetrockneter Bettwäsche.

Bei Instagram wurde ich häufig gefragt, wie sich der Einbau der Anlage auf den Geschmack des Wasser ausgewirkt hat. Das ist ein Thema, über das man so viel schreiben könnte! Und doch ist es letztlich tatsächlich einfach nur Geschmacksache.
Was aber nachweislich Auswirkungen hat, ist die Verwendung von weichem Wasser auf die Aufnahme von Aromastoffen bei Kaffee und Tee. Ich fand das unheimlich faszinierend, mich darüber zu informieren und in die Thematik tiefer einzusteigen, weil ich mich ja sowieso sehr für alles über Kaffee interessiere. Den Unterschied dann tatsächlich selbst zu schmecken und zu wissen, wie das alles zusammen hängt, fand ich sehr spannend. Den Artikel darüber solltet ihr euch auf jeden Fall mal durchlesen: Die Sache mit dem Geschmack

Großen Einfluss hat Elsa natürlich auch auf die Haut. Beim Baden und Duschen ist sie dem Wasser ja direkt ausgesetzt und somit haben die darin enthaltenen Mineralstoffe auch unmittelbare Auswirkungen auf Haut und Haare. Mit den Haaren hatte ich eher weniger Probleme, da ich ja kurze Haare habe, aber mit der Haut dafür umso mehr. Da ich Neurodermitis habe, bin ich in der Hinsicht ziemlich empfindlich und musste mich besonders im Winter nach dem Duschen immer überall gründlich eincremen, da die Haut furchtbar trocken war. Nach einigen Monaten mit Elsa konnte sich meine Haut nach und nach von den Kalkablagerungen befreien und inzwischen fühlt sich meine Haut deutlich entspannter an und ich muss mich nur noch selten eincremen.
Mehr dazu findet ihr hier: Schönheitsgeheimnisse – wie weiches Wasser Haut und Haare verändert

Abschließend kann ich sagen, dass wir wirklich sehr zufrieden sind, sowohl mit der Anlage als auch mit der neuen Wasserqualität. Es bringt so viele Vorteile, die vor allem bei neuen wasserführenden Geräten einen großen Einfluss auf die Lebensdauer haben.
Unser Alltag wurde sehr erleichtert, wir putzen weniger, unsere Haut ist gesünder, unsere Wäsche fühlt sich besser an. Der Einbau von Elsa war für uns auf jeden Fall die richtige Entscheidung!

Solltet ihr Fragen dazu haben, stellt sie mir gern hier in den Kommentaren, ich werde sie so gut ich kann beantworten und hoffe, dass ich euch einen nützlichen Einblick in das Thema geben konnte.

3 Kommentare

  1. Hallo Pepper,
    danke für den schönen Bericht. Wir überlegen auch, uns eine Weichwasseranlage einbauen zu lassen. Habt ihr schon Erfahrungen, wieviel Strom und Salz tatsächlich verbraucht wird?
    Viele liebe Grüße
    Susanne

    • Hallo Susanne,

      also das Salz haben wir in einem Jahr zwei mal nachgefüllt. Zum Strom kann ich nicht so viel sagen, weil sich im letzten Jahr allgemein der Verbrauch durch Homeoffice und Kurzarbeit deutlich erhöht hat. Das kann man nur schwer auf einzelne Bereiche umrechnen.

Yea, ein Kommentar! Ich freu mich!