Familienauszeit im Familotel Sonnenpark

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Seit wir Kinder haben, machen wir eigentlich nur Urlaub in Ferienhäusern. Der Vorteil davon ist natürlich, dass man für sich ist und den Tag komplett unabhängig einteilen kann. Allerdings muss man sich natürlich selbst versorgen und ich muss gestehen, dass mir das manchmal ein bisschen die Urlaubsentspannung raubt. Deshalb haben wir vor ein paar Wochen ein paar Tage Urlaub im Wellness-Familienhotel “Familotel Sonnenpark” gemacht. So richtig mit All Inclusive, ohne kochen, ohne spülen. Einfach nur entspannen und Familienzeit genießen.

Wir waren vorher noch nie in einem Familienhotel und haben auf diesem Gebiet überhaupt keine Erfahrung. Wir sind also nach Willingen im Sauerland gefahren, ohne zu wissen, was uns da erwartet.
Schon bei der Ankunft eroberte das Hotel die Herzen der Kinder im Sturm: Vor dem Eingang gibt es einen großen Hof mit einem beeindruckenden Fuhrpark. Und damit meine ich keine Nobelkarossen, sondern Dreiräder, Bobby Cars, Roller und alle möglichen anderen fantastischen Geräte. Gleich neben der Fahrzeug-Garage befindet sich ein großes Kaninchengehege, das die Kinder zu bestimmten Zeiten betreten dürfen, um die Tiere zu streicheln.
Der Weg zum Eingang war von unzähligen Ah´s und Oh´s der Kinder begleitet und kaum betraten wir die Lobby, war ich mit dem Staunen dran. Es gibt eine schöne Sitzecke mit Bänken und Sesseln, hochwertiges Holz, vintage Glühbirnen baumeln von der Decke. An der Rezeption wurden wir herzlich empfangen und ein Mitarbeiter erklärte uns alles, was wir vorab wissen mussten. Dann machten wir uns auf die Suche nach unserem Zimmer und stellten erfreut fest, dass es genau gegenüber des hauseigenen Schwimmbads lag, aber dazu später mehr!
Wir hatten das Hasenzimmer, was man von außen gleich durch die liebevolle Wandbemalung erkennen konnte. Das ist eines der vielen Details, die mich hier immer wieder begeistert haben. Überall an den Wänden finden sich schöne Tierillustrationen und ein übersichtliches Farbleitsystem, dass es auch den Kindern ermöglicht, sich zurecht zu finden.

Unser Zimmer war sehr geräumig und hochwertig ausgestattet. Der Boden war mit Holz ausgelegt, es gab eine Küchenzeile mit Esstisch, ein Wohnzimmer mit Ecksofa und Fernseher, ein Elternschlafzimmer und ein Kinderzimmer mit Stockbett und Babybett. Im Wohnzimmer gab es auch noch ein Klappbett im Schrank.
Außerdem gab es ein großes Bad mit Wanne und ein kleines mit Dusche.
Die große Überraschung war, dass auf dem Couchtisch eine Tonibox stand, genau die gleiche, wie unsere und sogar noch mit unserem Lieblingstoni! Ich hatte unsere nicht eingepackt, weil ich dachte, wir brauchen sie bestimmt nicht. Ich hab mich wohl geirrt, denn die Box lief die ganze Zeit, wenn wir im Zimmer waren.

Für jeden von uns lagen Bademäntel bereit, so konnten wir uns ganz entspannt im Zimmer umziehen und in Bademänteln die vier Meter zum Schwimmbad laufen und danach dann schnell wieder zurück und im Zimmer in aller Ruhe duschen.
Das Schwimmbad hat natürlich vor allem die Kinder und meinen Mann begeistert, ich bin ja nicht so die Wasserratte. Aber sogar ich fand die beiden Schwimmbadbesuche an dem Wochenende schön. Es gibt einen Raum mit Babybecken, einem etwas tieferem Kinderbecken, Rutsche, eine kleine Höhle und es liegt Wasserspielzeug herum. Wir sind solche Eltern, die im Schwimmbad und auf Spielplätzen immer die Eimer und Schaufeln vergessen. Hier gab es sogar Ringe zum Tauchen, Bälle und Gießkännchen. Das heißt, beide Kinder waren auf Anhieb versorgt. Im Raum daneben gibt es den Schwimmer-Bereich mit Zugang zum beheizten Außenbecken. Und die Tür zur Wasserrutsche, die mitten durchs Haus führt! Das ist so abgefahren!

Das Restaurant war von unserem Zimmer auch nicht weit und zum Essen gibt es eigentlich nur eins zu sagen: richtig tolle Auswahl und sehr lecker! Schon allein am Salatbuffet hat nichts gefehlt. Sogar verschiedene Kerne und Sprossen gab es, dazu etwa fünf verschiedene Dressings. Beim Frühstück ebenso – zum Müsli gab es sogar Honig-Mandeln! Ich hätte jeden Tag nur Salat und Müsli essen können, da wäre ich schon rundum zufrieden gewesen. Aber der Hammer kommt erst noch! Es gab nach dem Mittag-und Abendessen Eis! Und immer, wenn eine Sorte leer war, gab es eine neue. Das heißt, es war eigentlich jeden Tag eine neue Sorte dabei. Kennt ihr Marzipan-Mohn-Eis? Das schmeckt wahnsinnig gut! Ob wir also jeden Tag zwei Mal Eis gegessen haben? Na klar!
Für die Kinder gab es übrigens immer ein Kinderbuffet mit einem Gericht, das Kinder normalerweise mögen. Bei uns ist das ja eine schwierige Sache mit dem Essen, aber was ich echt toll fand war, dass es außer dem gekochten Gemüse auch noch Rohkost gab und das isst die Große wenigstens.
Beim Eis gab es sogar feuchte Baumwolltücher, um die Kinder abzuputzen. Ich fand das echt beeindruckend, dass einfach immer alles da war, was man gebraucht hat.
Beim Frühstück kam morgens immer Happy der Clown, das Maskottchen des Hotels zu Besuch. Während die Waldmöwe Sherlock Holmes spielte und versuchte herauszufinden, wer unter dem Kostüm steckte, beobachtete der Jedi den freundlichen Clown aus sicherer Entfernung. Die Begegnung scheint ihn aber nachhaltig beeindruckt zu haben, denn er hat Zuhause einen Stofflöwen nach ihm benannt.
Übrigens gab es morgens sogar eine kleine Hotelzeitung auf dem Tisch, mit Infos zum Wetter, zum Programm im Hotel und kurzen News aus der Welt.
Im Restaurant gibt es zwei Spielecken, wo sich die Kinder beschäftigen können, während die Eltern noch essen. Denn als Eltern muss man ja zuerst mal dafür sorgen, dass die Kinder etwas haben und sie eventuell füttern und kaum sind sie mit dem Essen fertig, wollen sie aufstehen und nölen herum, wann die Eltern, die noch nicht mal mit dem Essen anfangen konnten, endlich fertig sind. Für die Größeren gibt es draußen sogar eine Kletterwand.

Das Hotel besteht aus mehreren Gebäuden und bei deren Erkundung sind wir aus dem Staunen gar nicht mehr raus gekommen. Da gibt es das Abenteuerland mit Hüpfburg, Trampolin, Kletteranlage, Krabbelecke und – das Allerwichtigste – eine kleine Reithalle! Dann gibt es das Tollhaus mit einem Raum zum Kicken und Basketball spielen und neben der Rezeption gab es sogar einen Bagger! Rund um die Häuser gibt es verschiedene Gärten mit Spielhäusern und Sandkästen, alle bestens bestückt mit Lastwägen, Baggern, Förmchen und Schaufeln. Während die Kinder spielen, können sich die Eltern an den verschiedenen Bars bedienen, wo auch immer frisches Obst liegt.
Besonders einladend ist auch die Lounge, mit bequemen Sesseln und Spielen und Büchern. Abends werden Cocktails vom Personal ausgeschenkt, tagsüber kann sich jeder einfach selbst holen, was er braucht. Um an den Alkohol zu kommen, braucht man aber einen speziellen Chip, der am Zimmerschlüssel hängt, um zu vermeiden, dass die Kinder an den Alkohol kommen.


Das Hotel bietet eine umfangreiche Kinderbetreuung an, wo die Kinder basteln oder an verschiedenen Aktivitäten teil nehmen können. Unsere Kinder wollten beide nicht hin, was für uns absolut ok war. Wir hätten zwar gerne mehr Zeit im Spa verbracht, aber wir wollten die Kinder nicht zwingen, zur Betreuung zu gehen.

Ich war also nur einmal zu einer Behandlung im Spa und durfte mit dort alles genau anschauen und Bilder machen. Am liebsten wäre ich gar nicht mehr gegangen! Alles ist so entspannt eingerichtet und es gibt so viele tolle Möglichkeiten, sich dort verwöhnen zu lassen und auszuruhen. Es gibt verschiedene Saunen, Ruhezonen und ganz viele Anwendungen. Die Aussicht aus den Panoramafenstern allein ist schon ist schon pure Entspannung.

Sonntags ging es dann schon wieder zurück, nachdem wir noch einmal bei ganz tollem Sonnenwetter draußen im Sand gespielt hatten. Das Familotel Sonnenpark hat an diesem Wochenende seinem Namen alle Ehre gemacht und uns die ganze Zeit herrliches Wetter beschert.
Wir haben uns hier sehr wohlgefühlt und für alle Eltern, die sich gerne etwas Wellness und den Kindern ganz viel Spielspaß bescheren wollen, ist dieses Hotel genau das Richtige!

Yea, ein Kommentar! Ich freu mich!