Hide at Home

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So schwer mir der Abschied vom Sommer auch fiel, so langsam komme ich im Herbst an.
Irgendwie scheint es in der Natur des Menschen zu liegen, dass er sich bei grauem Himmel und Nieselregen unverzüglich auf der Couch verkriechen will. Ich bin schon gerne draußen, so ist das nicht. Aber wenn einem die eigenen vier Wände so gut gefallen, wie mir meine, dann zieht die Natur bei Kälte und Nässe auf jeden Fall immer den Kürzeren.
Meine Freundin Becca hat für das Verkriechen Zuhause einmal spontan einen ziemlich coolen Begriff erfunden: Hide at Home. Kennt ihr das Gefühl, wenn ihr am liebsten den ganzen Tag daheim rumlümmeln wollt und zu nichts Lust habt? Das ist Hide at Home.

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Im Herbst fange ich auch immer mit dem Tee trinken an. Aus einem ganz banalen Grund: die Tasse bleibt bei Tee länger warm als bei Kaffee und wärmt dementsprechend länger die Hände. Bei den neuen Bechern von Stelton, die ich bei WestwingNow{Kooperation} bestellt habe, kann man so richtig schön die Hände dran legen und sich wärmen. Der Bambusdeckel dient als Untersetzer oder Deckel und passt optisch perfekt zu den japanischen Holzschalen von Otoro. Dass ich Holzschalen sammle dürfte inzwischen bekannt sein, zumindest bei allen, die meine Küchenbilder auf Instagram gesehen haben.
Die Teekanne habe ich vor Jahren bei ebay gefunden und ich mag sie so gern, dass ich sie nicht durch die zu den Bechern passende Kanne ersetzen möchte, obwohl die auch sehr schön ist.
In den letzten Monaten ist es bei uns irgendwie immer japanischer geworden. Ich glaube, das hat mit den Bonsais angefangen, war aber überhaupt nicht geplant oder beabsichtigt. Aber unbewusst scheine ich mich interiortechnisch etwas Richtung Asien zu bewegen. Ein paar Teeschalen hier, eine Kokeshi da und jetzt noch diese wunderbaren Schalen. Man kann es auf dem Foto schon erahnen, dass es sich hier um Handarbeit vom Allerfeinsten handelt. Das Holz ist so glatt, dass ich es immer wieder streicheln muss. Die drei Schalen sind so fein gearbeitet, dass sie für die Küche viel zu schade sind. Da dürfen nur Süßigkeiten rein, die keine Spuren hinterlassen. Aber selbst, wenn nichts drin ist, sind sie ein Blickfang. Fast schon Kunstobjekte.

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Was bei einem kuschligen Tag auf der Couch außer Tee und Süßigkeiten natürlich auch nicht fehlen darf, ist Musik. Bisher hatte ich normale Ohrstöpsel, aber entweder versteckt die immer absichtlich jemand, oder ich bin einfach zu doof, sie zu finden. Immer sind sie weg. Das wird mir mit den Kopfhörern von Kreafunk hoffentlich nicht passieren, die kommen in einer praktischen und hübschen Holzschachtel, in der man sie immer wieder verstauen kann.
Die Waldmöwe will ja am liebsten den ganzen Tag Biene Maja hören. Obwohl, seit Jasmins Hochzeit steht sie irgendwie auf House. Sie hat mein altes iPhone bekommen und da sind noch ein paar House Alben drauf, die macht sie immer an und tanzt dazu. Ich dagegen will lieber den ganzen Tag “I need you” von M83 hören, also muss ich das über die Kopfhörer tun. Wirklich, ich höre das den ganzen Tag. Das ist jetzt kein Witz. Natürlich nicht ununterbrochen, aber immer, wenn ich mal ein bisschen Zeit für mich habe. Auf der Fahrt nach Zeeland habe ich mal mitgezählt, da habe ich das Lied 37 mal gehört.

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Ganz besonders wichtig, das muss ich ehrlich zugeben, ist, dass mein Handy in Reichweite ist, auch wenn der Akku geladen werden muss. Und da hab ich bei WestwingNow etwas entdeckt, das hat mich direkt begeistert: ein Ladekabel von Native Union für Android und Apple Smartphones. Da wir hier im Hause einen Abtrünnigen haben, ist es das perfekte Ladekabel für´s Wohnzimmer. Und weil es mit dem Textilkabel und der Lederschlaufe auch noch toll aussieht, bleibt das jetzt immer an der Couch.

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Das kleine Tablett von iittala ist zwar aus Eichenholz gefertigt und somit etwas dunkler, passt aber auch hervorragend zum neuen asiatischen Minimalismus hier im Haus. Natürlich kann ich Schmuck und Uhr auch einfach so auf den Nachttisch legen, aber irgendwie ist es aufgeräumter, wenn es irgendwo drauf oder drin liegt. Und ich kann besser schlafen, wenn auf meinem Nachtisch alles ordentlich ist. Glaubt ihr nicht? Dann probiert das mal aus!

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In letzter Zeit ist mir ziemlich oft nach “Hide at Home” aber das liegt wohl wirklich auch zu einem großen Teil daran, dass ich mich hier so wohl fühle. Vielleicht liegt es auch am Alter. Früher wurde man ja gleich schräg angeschaut, wenn man auf die Frage: “Was machst heut Abend?” mit “Ich bleib daheim” geantwortet hat. Und wenn man zugegeben hat, dass man sogar das ganze Wochenende Zuhause bleibt, statt auf die Kerwe zu gehen und das, obwohl man keine schwere Grippe hatte, dann war man echt der letzte Fisch. Heute reagieren Freunde und Bekannte ganz anders. “Ach schön, das klingt aber gemütlich! Ich hab ja auch überhaupt keine Lust… Weißt du, vielleicht bleib ich auch einfach daheim und lese mein Buch zu Ende. Ja, das mach ich! Ist ja eh immer so voll da und so laut. Außerdem regnet es bestimmt.”
Vielleicht bin ich jetzt einfach in der Welt der gemütlichen Pantoffelhelden gelandet.
“Staying at home is the new going out”, hab ich vor Kurzem irgendwo gelesen. Und 30 ist ja bekanntlich das neue 20. Na also. Total trendy bin ich also auch noch. Was will man mehr…

7 Kommentare

  1. Danke Pepper, für Deinen schönen Beitrag, der mich heute sicherlich durch den Tag begleiten wird für die Vorfreude auf mein persönliches “hide at home“ heute Abend 😉

Yea, ein Kommentar! Ich freu mich!