Ich ess´ Blumen // Meine ersten Schritte auf dem Weg zur Vegetarierin

Ich hab schon öfter darüber nachgedacht, mich vegetarisch zu ernähren. Geschafft hab ich´s aber irgendwie nie, obwohl ich der Überzeugung bin, dass es nicht so wahnsinnig gesund sein kann, etwas Totes zu essen.
Überhaupt, ich mache mir oft Gedanken über unsere Ernährung. Leider komme ich immer wieder zu dem Schluss, dass man heutzutage eigentlich nichts mehr ruhigen Gewissens essen kann.
Eine zeitlang habe ich versucht auf Milchprodukte zu verzichten, weil ich es für falsch halte, dass Menschen Kuhmilch trinken. Das wäre, als würden Kühe meine Muttermilch trinken. Die Milch der Kuh ist für das Kalb da und nicht für uns. Und dass die Haltung und der Umgang mit den Kühen nicht in Ordnung sind, das brauche ich ja wohl keinem erzählen.
Jedenfalls bin ich kläglich gescheitert. Milch ist einfach überall. Käse, Joghurt, Butter… Klar, es gibt pflanzliche Ersatzprodukte. Aber Kaffee mit Sojamilch – naja.
Vegane Ernährung ist mir ehrlich gesagt zu anstrengend. Ich bin keine leidenschaftliche Köchin und darauf zu achten, dass alles absolut vegan ist, das schaffe ich nicht. Schon allein deshalb, weil ich auf Leder nicht verzichten möchte.
Und die Alternative zum Wurstbrot ist für mich nun mal Käsebrot.
Eigentlich wollte ich letztes Jahr auch den Versuch starten, mich zuckerfrei zu ernähren. Zucker ist in den Mengen, die wir konsumieren, Gift für unseren Körper. Allerdings bin ich dann schwanger geworden und die Hormone haben die Stimme der Vernunft zum Schweigen gebracht.

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Aber Fleisch habe ich noch nie besonders gern gegessen und tue das daher auch nur sehr selten. Deshalb glaube ich, auf Fleisch könnte ich ganz verzichten, ohne mich sehr überwinden zu müssen.
Warum ich das jetzt plötzlich möchte? Ich habe in der ARD eine Reportage über Schweinezucht gesehen, in der kleine Ferkelchen brutal totgeschlagen wurden – weil sie unwirtschaftlich waren. Ich möchte so etwas nicht unterstützen und werde deshalb auf Fleisch verzichten. Auf jeden Fall erstmal für einen Monat, als Probezeit sozusagen und dann sehen wir weiter.

Klar, wir wissen eigentlich alle, dass die Massentierhaltung nicht in Ordnung ist. Aber trotzdem geht das Hackfleisch aus dem Discounter weg wie warme Semmeln. Ich hab das auch schon immer irgendwie gewusst, hab es aber nie so richtig an mich ran gelassen, das Leiden der Tiere. Vielleicht ein Bisschen aus Angst vor der Brutalität und vor allem vor der Konsequenz, die man zwangsläufig ziehen muss, wenn man so etwas sieht. Aber jetzt hab ich mich getraut, hab mir das angeschaut und musste weinen, weil mir die Schweine so leid tun.

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Wie das vegetarische Leben funktionieren kann, wenn der Mann weiterhin begeisterter Fleischesser bleibt, das muss ich erst herausfinden. Auf jeden Fall werde ich selbst kein Fleisch essen oder zubereiten und wenn mein Mann welches will, muss er in der Kantine essen. Wurst wird von ihm nur noch beim Metzger gekauft und in Maßen konsumiert. Das ergibt sich ja schon durch den Preis.
Was ich mir im Moment noch gar nicht ohne Fleisch vorstellen kann, ist Döner. Da bin ich sehr skeptisch und das wird mir auch sehr schwer fallen. Genauso bei Pizza, die ich am liebsten mit Schinken, Salami und Pilzen esse. Jetzt dann halt nur noch mit Pilzen.

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Wie das dann mit der kleinen Waldmöwe wird, darüber muss ich mich noch genau informieren. Ist es für das Wachstum ein Problem, wenn die Ernährung fleischlos ist?
Natürlich darf sie selbst entscheiden, ob sie Fleisch essen möchte, wenn sie soweit ist, dass sie sich dazu äußern kann. Vielleicht wird sie schon als Kleinkind verstehen, was es für die Tiere bedeutet, wenn wir Fleisch essen.
So wie dieser Junge:

Als Neuling auf diesem Gebiet freue ich mich natürlich über Tipps von denen unter euch, die schon Vegetarier sind. Kennt ihr gute Foodblogs oder Rezeptbücher? Ist euch der Verzicht am Anfang schwer gefallen? Welche Erfahrungen habt ihr bei der vegetarischen Ernährung von Kindern gemacht?

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22 Kommentare

  1. Solange ihr euch ausgewogen ernährt, sollte das für die Kinder kein Problem sein. Genügend Eiweiss ist wichtig, damit die Kleinen wachsen und Muskeln bilden können. Den Eiweissanteil habe zumindest ich in der Anfangsphase etwas vernachlässigt, aber wenn man darauf achtet, geht die Menüplanung bald automatisch. Im Zweifelsfall den Kinderarzt fragen und ab- und zu (wenn sowies ein Pieks ansteht) ein Blutbild machen lassen, dann sieht man, ob was fehlt (das ist sowieso keine schlechte Idee, als Teenager hatte ich bei “normaler” Ernährung einen Eisenmangel).

    Empfehlen kann ich dir den Blog von Franzi (http://www.gemueseregal.de/), da findet man unkomplizierte vegetarische Alltagsküche.

    Viel Spass beim Entdecken der “Blümchen-Küche”!

    LG, Julia

  2. Hallo Pepper,
    ich bin keine ‘ganze’ Vegetarierin, aber ich versuche, nur noch BIO-Fleisch und -Wurst zu konsumieren. Das klappt gut, hat aber den Konsum von Fleischigem extrem reduziert, weil es einfach teuer ist beim Bio-Metzger zu kaufen. So wird Fleisch wieder zu einem Luxus-Artikel, was ich auch richtig finde. Auswärts wähle ich dann eigentlich immer vegetarische Speisen – zwei Ausnahmen gab es in diesem Jahr: Lammwürstchen im Couscous und Burger an der Strandbar. Naja. Ich bin ehrlich über die Fleischpreise erschüttert: Hühnchen- und Putenbrust (gaaanz üble Sache – die Puten werden so überzüchtet, dass sie mit ihren dicken Brüsten nicht mal mehr laufen können – ok, wie auch mit 10 Tieren auf einem m²….) zu Schleuderpreisen und dann verdient da ja auch noch jemand was dran. Das ist echt krass.
    Probier mal Döner mit Falafel drin – manche Dönerbuden bieten das an! Mir schmeckt das total gut! Man hat das Fladenbrot, das Kraut, den Salat, die Soßen und statt Fleisch würzige Kichererbsenbällchen!
    Was die Waldmöwe betrifft … pflanzliche Eiweiße und Eisen bekommt sie ja auch aus Grünzeugs, Hülsenfrüchten usw. (vielleicht noch nicht jetzt als ganz kleiner Zwerg, aber im Moment bekommt sie ja Muttermilch). Eine Freundin von mir (grade schwanger, Geburtstermin Mitte August) ist Veganerin, sie hat mit Hebamme und Frauenärztin darüber gesprochen und die meinten beide, dass bei ausgewogener vegetarischer und auch veganer Ernährung (also nicht an 7 von 7 Tagen Spaghetti Napoli) keine Mangelerscheinungen entstehen.
    Ein Kochbuch-Tip: Das geniale Familienkochbuch von Edith Gätjen. Da sind zu 90% vegetarische Gerichte drin – immer mit saisonalem Gemüse und immer mit abwechselungsreichen Wochenplänen, so dass man auch kaum Abfälle hat. Die Gemüse-Rezepte, die ich bisher daraus gemacht habe, waren super – mit Zutaten, die man in jedem Supermarkt bekommt, keine extrem ausgefallenen Gewürze und Kräuter.
    Liebe Grüße, Lizzy

  3. Hallo Pepper, wir leben zwar nicht vegetarisch, versuchen aber auch wenig Fleisch zu essen. Deshalb haben wir ein paar vegetarische Kochbücher. Ich kann dir “20 Minuten sind genug vegetarisch” von GU empfehlen. Daraus machen wir unter der Woche oft etwas. Tolle, etwas aufwändigere Sachen sind in “Deutschland vegetarisch” vom Brandstädter Verlag. Liebe Grüße

  4. Hallo Pepper, ich habe das Experiment ohne Fleisch zu leben aus den gleichen Gründen im Oktober gestartet und muss sagen, es fällt mir erstaunlich leicht. Wichtig war für mich, nicht allzu streng mit mir zu sein. So habe nur auf Fleischprodukte nicht auf ab und zu Fisch verzichtet. Das ist im Restaurant dann schon leichter, wenn bei Griechen alle Gyros essen habe ich leckere Grill-Calamaris. Selbst kaufe ich kaum Fischprodukte.Im Urlaub erlaube ich es mir auch, mal landestypisch mit Fleisch zu schlemmen. Obwohl ich sagen muss, dass ich gar keine Lust mehr habe in ein Stück Fleisch zu beißen. Serrano Schinken und Mailänder Salami genieße ich im Urlaub dann umso mehr. So wird es was besonderes. Mein Freund und ich leben nicht in einer Wohnung zusammen, aber wenn wir kochen ist es klar, dass es kein Fleisch gibt, ist kein Problem für ihn. Worauf ich seitdem nicht mehr verzichten kann, sind Lebensmittel wie Avocado, Kerne, guter Käse der auch Gemüse und Salat aufpeppt wie Ziegenkäse und Feta und Vollkornbrot und Müsli mit Eiweiß. Viele frische Kräuter und Soßen zB mit Wein aufpeppen hilft auch für Geschmacksvielfalt. Risotto, Thai Curry und Couscous Salat sind meine Evergreens 😉 Viel Erfolg bei deinem Experiment, und liebe Grüße *thea

  5. Döner mir Falafel sind sehr lecker! Ich war lange vegetarisch (über 12 Jahre), aber ab und zu ein gutes Stück Fleisch oder etwas Fisch ist einfach zu verlockend.

    Wie willst du das eigentlich mit Fisch handhaben? Oft ist dort die Aufzucht, Fang und Verarbeitung problematischer als bei Fleisch.

    LG

    • Das mit dem Falafel werd ich auf jeden Fall probieren.
      Fisch werd ich auch nicht essen, das sind ja auch Lebewesen, die unter den schlechten Zuchtbedingungen leiden.

  6. Hey- Pepper! Finde ich cool von dir. Ich bin auch seit 2009 Vegetarier und mein Freund (mit dem ich zusammen lebe) nicht. Ich habe am Anfang immer gesagt: Wenn ich Lust auf irgendein bestimmtes Fleisch bekomme, dann werde ich das auch weiterhin essen. War bis jetzt nicht der Fall- hehe. Dabei habe ich noch 2 Jahre zuvor gedacht ich kann nieeeee auf Döner und Salami verzichten. Man verändert sich halt.
    Wenn einem erst mal klar wird wieviel Antibiotika in unserem Fleisch steckt vergeht einem echt die Lust drauf. Und da wundern sich die Leute um Resistenzen?

    @ Queen Liz:
    Auch Bio Fleisch wird im Massenware produziert. Bio heisst nur das die Tiere Bio gefüttert werden. Das glückliche Tiere auf einer Weide friedlich leben, bis sie geschlachtet werden- das ist eine utopische Vorstellung. Daher kannst du auch wieder Supermarktfleisch kaufen- ist das gleiche, nur billiger. Äh also für die Tiere mein ich- für deine Gesundheit ist Bio warscheinlich besser.

    Für den Einstieg 4 kleine Tipps:
    1) Schau dir bitte auf youtube keine PETA- Videos an. Die sind toll gemeint, aber die grausamen Bilder gehen dir nie wieder aus dem Kopf. Wie ein Horrorfilm- nur in Echt.
    2) Mein Lieblings- veggieblog: Christina macht was!
    Da gibts superviele Fast- und Slowfoodrezepte und vor allem auch tolle Grill Rezepte.
    3) In der Kühlteke gibt es sog. Bratkäse (Halloumi), der schmeckt sehr lecker (wie Hühnchen)- probiers mal aus.

    Viel Erfolg mit deinem Veggie- Probeabo 😉
    LG Doro

    • Solche Videos kann ich mir gar nicht anschauen – ich hab schon bei der ARD Reportage ständig die Augen zugemacht. Als zum ersten Mal ein Ferkel totgeschlagen wurde war ich unvorbereitet und hab’s leider gesehen – da wird einem ganz anders.

    • Hallo Doro, ich weiß wohl, dass die EU-Richtlinien bzgl. BIO und der Haltung von Tieren quasi für den A… sind (6 Hühnchen pro m² ist keine wirkliche Verbesserung…). Deswegen kaufe ich auch kaum BIO im Discounter, auch wenn ich das immer noch besser halte als konventionell. Mein Fleisch (im Monat ca: 500 g Hackfleisch, zwei Portionen Salamischeiben, 1 Portion Schinken, 1x Hühnchenbrust) kommt vom Metzger – der schlachtet selbst und zwar Tiere aus der Region, die vielleicht doch zwischendurch mal die Wiese sehen. Hoffe ich jedenfalls. Letzendlich bleibt einem doch nichts anderes übrig. Oder aber der Verzicht. Und dann? Wie wird das Gemüse angebaut? Unter der Hitze Spaniens mit Wasser, das dort gar nicht mehr zur Verfügung steht und teuer (in Preis und CO²-Bilanz) angefahren werden muss?! Mit Pestiziden bespritzt? Wo kommt das Soja her? Wieso brauchen wir Ananas aus Südafrika? Flugmangos? Gut, ich schweife ab.
      Wenn man anfängt, über die Ernährung und die Lebensmittel (und die Lebensmittelindustrie) nachzudenken und zu forschen, wird einem nicht nur übel, wenn man totgeschlagene Ferkel sieht! Interessantes dazu schreibt auch Clemens G.Arvay in ‘Friss oder Stirb’.
      So, jetzt muss ich in den Garten. Zucchini ernten. Kann man super grillen. Und Auflauf drauß machen. Und Suppe.
      Liebe Grüße, Liz

    • Das ist genau das, was ich auch so nervig finde. Wie gesagt, Milch stammt schließlich auch nicht von glücklichen Kühen. Ich hab mal versucht, nur saisonales Obst und Gemüse aus der Region zu kaufen – sehr schwierig. Klar, Erdbeeren im Winter sind ein No-Go. Ich kann warten, bis es deutsche gibt, die aus Spanien schmecken eh nicht. Aber Tomaten? Ich hab im Supermarkt fast noch nie deutsche Tomaten bekommen. Und Bananen oder Orange dürfte ich dann auch nicht essen. Oder Kiwi. Da bleibt außer Äpfeln und Birnen bald nichts mehr übrig.
      Aber jetzt haben wir einen Garten und ich werd lernen, wie man das alles selber anbaut. Ich hab zwar keinen grünen Daumen, aber so schwer kann das doch nicht sein, oder?
      Und wenn man mal über das Dilemma bei den Nahrungsmitteln nachdenkt, dann kommt man auch bald auf die Bekleidungsindustrie….und so weiter und so weiter.

  7. Hallo Pepper, ich oute mich mal. Ich essen gerne Fleisch. Zwar versuche ich den Fleischkonsum in meiner Familie zu reduzieren, zuviel Fleisch halte ich auch nicht für gesund. Bei uns gibt es bis jetzt einen Fischtag und zwei reine Gemüsetage.
    Allerdings versuch ich immer, Fleisch von den heimischen Bauernhöfen zu beziehen. Das ist zwar teuer, aber man sieht die Haltung der Tiere.

    Thema Ernährung ist ja sehr komplex und die Meinungen gehen da weit auseinander. Bei uns hat sich der gesunde Mittelweg als das Beste erwiesen. So leben WIR ganz gut und fühlen uns gut.

    Lieben Gruß
    Franziska

    • Das ist ja auch absolut ok so. Bei uns gibt es leider keine Viehbauern, nur Pflanzenbauern. Spargel-, Wein-, Getreide usw.
      Früher haben wir immer unsere Milch und Eier beim Dorfbauern geholt, aber den gibt es jetzt auch nicht mehr. Das lohnt sich ja auch nicht mehr für die kleinen Bauern. Die müssten für das Fleisch von den paar Kühen, die sie halten können, ja ein Vermögen verlangen.

  8. Hallo Pepper,
    ich danke dir für diesen Post, denn ich habe vor einigen Monaten genau diese Entscheidung getroffen. Wir sitzen also in einem Boot, was Entscheidung und auch die damit verbundenen Gedanken angeht.
    Es gab für mich so viele Gründe auf Fleisch zu verzichten. Es ist einfach dumm sorgenlos/gedankenlos Fleisch zu konsumieren.
    Ich startete auch mit einem fleischfreien Monat als Test. Der Monat verflog und war ganz easy. Im Restaurant fand ich es manchmal schwierig, weil die einfach fast überall Fleisch reindonnern. Aber selbst bei Restaurantbeduchen war ich hinterher zufrieden, nachdem ich eben alles ohne Fleisch bestellte. Nach dem ersten Monat nahm ich mir den nächsten Monat vor. In Monat zwei gab es ein Grillfest bei meinen Eltern. Dort aß ich Steak, weil ich Bock drauf hatte. Das Steak kam vom Bauernhof und war schön und lecker. Dann startete ich Monat 3. Es war kein Problem ohne Fleisch, bis ein Burgerabend mit Freunden anstand. Da habe ich dann nen Burger gegessen und mir danach ganz viele Gedanken gemacht. Meine Entscheidung nach 3Monaten war dann, dass ich keine Vegetarierin werde, aber fast. Ich esse ca einmal im Monat Fleisch. Ganz bewusst. Auf der einen Seite gibt es einige Fleischgerichte, die ich hin und wieder essen möchte (ein Leben ohne Mettbrötchen macht im Pott keinen Sinn), auf der anderen Seite möchte ich mir nichts verbieten. Das ist für mich der richtige Weg. So ist der letzte Monat trotzdem komplett ohne Fleisch vergangen. Jetzt startet bald der 5.Monat und ich habe gar keine Lust auf Fleisch. Mal sehen, wie es sich entwickelt. Mein Mettbrötchen-Hintertürchen gibt mir Sicherheit. Ich wünsche dir erstmal einen schönen Monat1. Mir macht es wirklich richtig viel Spaß kein Fleisch zu essen und vegetarisch zu kochen. Als kleine Anregung: ich mache manchmal Burger aus vegetarisvhen Produkten. Bei uns im Aldi gibt es da ne recht ordentliche Auswahl. Nach so einem Burger frag ich mich: “Warum Hackfleisvh?”

    • Ich denk auch, wenn man wirklich drauf achtet, was für Fleisch man isst, dann ist das ok. Wir waren mal zwei Wochen in Norwegen, da haben wir natürlich auch geangelt, aus dem offenen Meer. Und da ist das dann für mich auch ok, mal Fisch zu essen. Oder auf den Malediven, wo der Fisch auch direkt frisch gefangen wird.
      Vor Hackfleisch hab ich sowieso immer ein bisschen Angst, das ess ich gar nicht gern. Ich hab als auch schon Hackfleisch vom Metzger weggeworfen, obwohl wir´s am selben Tag erst gekauft hatten, weil mir der Geruch komisch vorkam.

  9. Die “Greenbox” von Tim Mälzer ist auch toll! Vegetarische Rezepte, leicht zu machen und nicht unbedingt Standard -Veggie-Zeug. Auf seiner HP gibt es daraus auch einige, zum Testen vorm Kauf. Eier haben wir von eigenen Hühnern, wenn die mal nicht legen ist es ganz komisch welche zu kaufen, bei den eigenen weiß man einfach was man hat! Viel Genuss beim Vegetarier-Test wünsch ich dir!

  10. Hei Pepper, das ist ja spannend!
    Dein Dönerproblem kann ich gut verstehn und ich finde Kichererbesen sind auch kein Fleisch. Daher kann ich mich an den letzten Döner schon gar nicht mehr erinnern. Gerade diese Woche hab ich meinen Lieben gefragt ob es hier nicht nen Bio-Döner gibt – ich wollte Fleisch. In Lappland hatt ich mal Rentierdöner, ist das ne Alternative zum Mastvieh? Ich leb nicht vegetarisch, aber das wenige Fleisch das wir uns gönnen ist aus heimischen Wäldern und noch weniger vom regionalen Biohof. Die letzten Wochen hab ich auch meinen Milch(produkte)konsum drastisch reduziert einfach weil’s irgendwie gut tat. Ärgert mich nur dass es die pflanzlichen Alternativen nicht aus der Region und in Flaschen gibt. Und guckt man mal nicht haargenau hin hat man wieder abgeholzten Regenwald in der Tasche… echt schwierig das Thema Essen, Konsum überhaupt. Cool dass Du es ansprichst und anpackst.
    Und was den Zucker betrifft: Nichts leichter als heiße Tage! Schon beim Gedanken daran klebt mir der Mund zusammen und die letzte Motivation gab mir dann Ulma hier bzw. im Kommentarlink. Gift. So kompliziert ist es nun auch wieder nicht. Und nix gegen Ausnahmen, niemals nicht. Es irrt wer glaubt fair und gesund schmecke voll öko. Und bitte gerne bei den Klamotten weitermachen – die sind auch nicht gleich alle Müsli, überhaupt nicht.
    Gesunden Gruß!

  11. Sich vegetarisch zu ernähren ist mittlerweile ja zum Glück kein Problem mehr 🙂
    Bei meiner ersten Schwangerschaft bangte eine Freundin, Oecotrophologin, um meine Gesundheit. Die Blutwerte sprachen glücklicherweise für sich und auch die vegetarische Ernährung bei Kindern ist kein Problem. Wir verzichten schon über 20 Jahre auf Fleisch, Fisch und andere tote Tieren. Probleme gab es in der Zeit nie. Im Gegenteil oftmals sind die Blutwerte besser, da man sich so offenbar deutlich gesünder ernährt. Ich kann es nur empfehlen.
    Sonnige Grüße,
    Sabine
    PS: Falls Du vegetarische Rezepte suchst, kannst Du gerne mal bei mir vorbei schauen. Da hat sich im Laufe der Zeit allerhand angesammelt 😉

  12. Ich habe mal 4 Jahre vegetarisch gelebt. Einfach so. Von 12 – 16 😀 Dann war ich ein Jahr in den USA und aus die Maus! Heutzutage esse ich leider wirklich, wirklich gerne Fleisch. In den letzten 4 Tagen in Bayern habe ich 6 Weisswürschtel gegessen!

    Dir wünsche ich viel Erfolg bei Deiner Mission! Wenn Du nicht gerne Fleisch isst, dann wirst Du das schon meistern 🙂

    Liebe Grüße!

  13. Biofleisch stammt nicht automatisch aus Massentierhaltung. Das Biofleisch im Supermarkt schon. Wir haben hier das Glück, Geflügel, Lamm und Rind aus der Region aus Freilandhaltung beziehen zu können. Schweinefleisch nicht, deshalb kommt das hier nicht auf den Tisch. Und weil das Fleisch aus Freilandhaltung sehr teuer ist, gibt es das eben sehr selten.
    Wer nicht möchte, dass Tiere gequält werden, der muss eigentlich vegan leben, denn die Haltung von Legehennen und die Milchviehhaltung ist mehr als Tierquälerei – zumindest in unserer Region, wo das Milchvieh nicht auf die Weide kommt. Und der Bedarf an Leder kann auch nicht durch unsere natürlich gestorbenen Haustiere gedeckt werden…
    Ich lebe damit, dass Tiere für meine Ernährung getötet werden. Aber es ist mir nicht egal, welches Leben sie bis dahin hatten. Und deshalb gibt es eben selten Fleisch.

    Herzlich, Katja

  14. das vegetarische finde ich immer sehr toll und würde es auch gerne versuchen, aber da ich wahrschinlich das nicht durch halten würde ganz auf fleisch zu verzichten versuche ich das anders… Mein Freund und ich machen einmal die woche einen Fleischfreien tag, ich will gerne noch eine zweiten tag und irgentwan nur am WE noch Fleich essen oder so ähnlich aber mal abwarten ob ich das eines tages hinbekomme,,,

    Bei Kindern ist das so lange man augewogenes essen hat kein problem, ich habe eine klassenkameradin die noch nie fleisch gegessen hat noch nicht einmal Fisch…

    ich drücke dir die daumen und hoffe das ich irgentwan auch so wiet bin…

Yea, ein Kommentar! Ich freu mich!