Kalkarmes Wasser dank Elsa, dem Aqua Droiden

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Heute möchte ich euch Elsa vorstellen. Elsa ist ein Aqua Droide aus dem Hause BWT. Gut, also eigentlich heißt die Anlage BWT Perla Weichwasseranlage. Aber man kann der Anlage ganz offiziell einen Namen geben, der dann auch in den Gerätedaten hinterlegt ist. Da die Waldmöwe beim Einbau anwesend war und hörte, wie der Installateur meinte, wir könnten uns jetzt einen Namen aussuchen, schmetterte sie ihm sofort ein euphorisches “Elsa” entgegen. Der Jedi stimmte sofort ins Jubelgeschrei mit ein. Es wurde also Elsa eingetragen. Und was den Droiden angeht – wir sind Star Wars Fans. Bei uns sind alle elektronischen Geräte Droiden.

Jetzt hab ich ein bisschen weit hinten angefangen, aber ich wollte gleich erklären, warum ich in diesem Artikel den Namen Elsa hin und wieder erwähnen werde.
Um was genau geht es denn jetzt eigentlich? Wie schon erwähnt, ist Elsa eine Weichwasseranlage. Das bedeutet, dass sie unser hartes, kalkhaltiges Wasser weicher, also kalkärmer macht. Unser Wasser hier in der Nähe von Heidelberg hat einen Härtegrad von 20 dH. Unser Wasser ist so kalkhaltig, dass wir sogar regelmäßig die Spülkästen der Toiletten entkalken müssen, weil sie sonst nicht mehr richtig funktionieren. In unserer Eigentumswohnung habe ich bei unserem Einzug vor 8 Jahren die Fliesen im Bad lackiert. Da anscheinend seit dem Bau des Hauses niemand die Fliesen in der Dusche nach dem Duschen abgezogen hatte, hatten die Fliesen eine Kalkschicht, die sich anfühlte, als wären das Natursteinfliesen. Ich musste mit richtig krassen Chemikalien tagelang schrubben und bürsten, um diese Kalkschicht zu entfernen.
Seit fünf Jahren wohnen wir nun in unserem Haus und wir haben ja damals die Bäder neu gemacht. Die Duschbrausen müssen wir aber jetzt schon austauschen, da der Kalk die kleinen Plastikdüsen, die an so einer Brause dran sind, komplett zerfressen hat. Überhaupt müssen wir die Armaturen regelmäßig so weit wie möglich auseinander bauen, um die Einzelteile zu entkalken. Das ist natürlich lästig aber man könnte damit leben. Ich hätte damals übrigens gerne schwarze Armaturen gehabt und wäre damit jetzt total hipp. Aber das war bei dem Kalk einfach undenkbar. In der Küche haben wir sogar einen weißen Wasserhahn, weil der in unserer Wohnung schon nach kurzer Zeit so furchtbar aussah. Ein viel größeres Problem sind aber die wasserführenden Elektrogeräte, die durch so hartes Wasser auch trotz Kalkstopptabs stark belastet werden. Die Heizung leidet besonders darunter, da sie nicht entkalkt werden kann und eine Ablagerung der Mineralien innerhalb der Heizung führt dazu, dass sie Heizkosten steigen. Die Kaffeemaschine befüllen wir deshalb nur mit Wasser aus Flaschen.

Der neue Härtegrad des Wassers wird an der BWT Perla Weichwasseranlage eingestellt und kann dann mit einem Test kontrolliert werden. Man sollte den Kalk nicht ganz aus dem Wasser herausfiltern, da Kalk auch ein Geschmacksträger ist und außerdem für die Lösung von z.B Shampoo und Seife gebraucht wird. Man sollte deshalb einen gewissen Anteil des Kalks im Wasser belassen. Wir haben nun durch die Anlage den Härtegrad von 20 dH auf 7 dH gesenkt und stellen nach und nach immer mehr Veränderungen fest. Darüber werde ich euch berichten, wenn wir über einen längeren Zeitraum die Wirkung der Anlage getestet haben.

Als wir das Haus 2014 gekauft hatten, haben wir kurz über den Einbau einer Weichwasseranlage nachgedacht, aber wir hatten wenig Ahnung davon und viel um die Ohren, weshalb wir uns erst einmal auf die Wichtigsten Dinge der Renovierung konzentriert haben. Jahr für Jahr haben wir uns dann mit bestimmten Themen beschäftigt und dieses Jahr war das Wasser dran. Als die Dame von BWT fragte, ob wir denn einen Wasserschutzfilter hätten, was eigentlich jedes Haus haben sollte, wusste ich erst einmal gar nicht, was sie damit meint. Wir hatten nämlich keinen. Ein solcher Filter, der bei BWT E1 Einhebefilter heißt, verhindert das Eindringen von Schmutzpartikeln wie Rostteilchen oder Sandkörner aus dem örtlichen Leitungssystem in den Wasserkreislauf des Hauses. Da wir unser Leitungswasser auch trinken, ist ein solcher Filter durchaus sinnvoll. Er wird direkt nach dem Wasserzähler eingebaut und kann selbstständig gewechselt werden, ohne, dass man das Wasser abdrehen muss.

Wir haben keine besonders schöne Waschküche, entgegen dem aktuellen Trend. Wer baut oder saniert macht sich die Waschküche inzwischen ja so hübsch, dass man am liebsten den ganzen Tag darin verweilen möchte. Bei uns ist das nicht so, wir haben einen typischen Durchgangs  – Kellerrraum, indem sich auch die Heizung befindet. Zwischen ihr und der Waschmaschine war gerade genug Platz für Elsa, die uns nun morgens auf dem Weg in die Garage mit einem Aufleuchten ihres eisköniginnenblauen Lichts begrüßt. Der Jedi sagt dann immer “Elsa! Ruhe!” Keine Ahnung, woher er das hat, aber es ist lustig.
Auf dem Display kann man alles ganz einfach ablesen, unter anderem auch, ob gerade im Haus Wasser läuft, was hoffentlich dazu beiträgt, dass wir einen Rohrbruch frühzeitig erkennen können.

Jetzt lernen wir Elsa also erstmal kennen und schauen, was sie so alles für uns tut. Die Duschkabine ziehen wir momentan immer noch ab, wir trauen uns noch nicht so richtig, es nicht mehr zu tun. Wir können es noch nicht so richtig glauben, dass es wirklich möglich sein soll, es nicht mehr tun zu müssen 😀

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