Naturspielzeug

Wenn ich in den Wald gehe, bedeutet das grundsätzlich, dass ich irgendetwas mit nach Hause bringe. Sei es nur ein Stein oder der Stamm eines alten Tannenbaumes. Ist ja auch kein Wunder, meine Mutter ist nämlich genauso. Nein, sie ist sogar noch besser!
Als sie noch einen Hund hatte, war sie jahrelang mehrere Stunden täglich im Wald und das Ergebnis dieser Waldstunden ist im ganzen Haus zu sehen. Und vor dem Haus. Und im Garten.
Meine Mutter findet nämlich richtig coole Sachen. Kunstwerke.
Ihre Weihnachtskrippe ist die allerschönste, die man sich vorstellen kann, denn der Stall besteht aus einem toll geformten Stück Baumrinde.
Also haben wir uns vor kurzem mal zusammen auf gemacht, um im Wald eine Krippenrinde für mich zu suchen. Das ist gar nicht so einfach, man kann sowas ja nicht erzwingen. Wir haben etwas taugliches gefunden, das vorerst seinen Zweck erfüllen wird. Das zeige ich euch dann an Weihnachten. Aber meine Mutter kam dann Zuhause noch mit diesem Baumstumpf um die Ecke, der eine perfekte Höhle abgibt. Zwar zu groß für Weihnachtsdeko, aber nicht für´s Kinderzimmer.
Die Waldmöwe hat also jetzt eine richtige Bärenhöhle für ihre Bärenwald-Tiere vom Flohmarkt und für ihre Bambi-Sammlung.

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Momentan spielt sie auch gern mit den vielen tausend Kastanien, die hier überall herum liegen. Wir haben zwei riesige Kastanienbäume vor dem Haus und das bedeutet, dass wir die erste und die letzte Kastanie von diesem Baum einsammeln. Und alle dazwischen. Und damit wird dann hier gekocht, geworfen, unter den Kühlschrank gerollt und Schuhe ausgestopft.

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Von Geburt an gehören auch Steine zu den meist verwendeten Spielsachen der Waldmöwe. Da ich Steine mit Streifen sammle, liegen davon auch im ganzen Haus welche herum. In kleinen Häufchen, in Schalen, in Rahmen oder im Setzkasten. Sie dienen als Kartoffeln in der Kinderküche und als endloses Streifenpuzzle. Manchmal auch als Handschmeichler. Und als Kunstobjekte. Mit manchen kann man sogar telefonieren, aber die sind selten.

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Warum kaufen wir überhaupt Spielsachen? Es liegt doch alles vor der Haustür!

3 Kommentare

  1. Absolut spitze!! – find ich eigentlich auch… (-aber leider, tja,….”spielzeugchaos” trotzdem:-(
    Diese Streifensteine lieb ich ja auch so sehr! (-und Stöckchen, und Federn, und Eicheln und und und..) und wir haben neuerdings “Münzsteine” zuhause! Ganz runde Fläche aus der Wüste in Ägypten (-natürlich trotzdem mitgenommen, obwohl wir nur mit Handgepäck gereist sind… – und Sand natürlich auch wieder! Und so komische nierenförmige Baumfrüchte)…
    Fröhliches Spielen!:-)
    Ganz lieben Gruß aus Österreich
    Katrin
    (-ich lieieiebe den Stil eures Hauses!!)

  2. da hast du recht ein Kind braucht nicht viel zum spielen und verschiedene Materialinen gibt es drausen auch zu finden… wirklich eine schöne höhle für deine kleine

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