Schwangere und Babys sind Allgemeingut

Diese Überzeugung tritt besonders häufig bei Frauen zwischen 50 und 100 Jahren auf. Ob dies bereits von Anfang an in den Genen verankert, oder eine Folge der Tschernobyl-Katastrophe ist, ist noch unklar.
Sie scheinen jedenfalls der Ansicht zu sein, dass ein Babybauch ungefragt und völlig ungeniert jederzeit und überall angefasst werden darf. Die Besitzerin hat hier keinerlei Mitspracherecht oder Anspruch auf Privatsphäre.
Dies gilt auch für alle Infos zum Thema Schwangerschaft und Baby. Wildfremde Menschen haben nun den Anspruch zu erfahren, wann der Entbindungstermin sein soll, ob es ein Mädchen oder ein Junge wird, wie es heißen soll, wo man entbinden möchte und warum außgerechnet dort und ob man unter Übelkeit gelitten habe.
Dabei ist es völlig belanglos, ob man gerade in der Dusche des Fitnessstudios oder an der Supermarktkasse steht.
Der Spitzenreiter auf der Skala der nervigsten Fragen ist nun nicht mehr “haben Sie eine Paybackkarte?” sondern “wann ist es denn so weit?”, dicht gefolgt von “wird es ein Mädchen oder ein Junge?” (Weder noch, es wird ein Schlumpf).

Nach der Geburt des Kindes wird dieses aufdringliche Verhalten noch um ein Vielfaches verstärkt.
Die Mutter befand sich bisher in dem Irrglauben, das Kind gehöre ihr, muss aber schon bald feststellen, dass sie nur für die Versorgung zuständig ist. Das Kind ist, wie zuvor der Babybauch, Allgemeingut und muss deshalb jederzeit für alle zugänglich sein.
Schleppt sich die Mutter am Tag nach der Geburt mit dem rollbaren Babybettchen zur Rezeption der Klinik, wird sie sofort angehalten: “ist da ein Baby drin? Ein ganz kleines?” und schon wird der Vorhang zur Seite geschoben und das Deckchen gelupft.
Es mag der Mutter gelingen, das Baby in den ersten Tagen zu Hause zu verstecken, aber irgendwann wird ein Spaziergang erforderlich. Die besonders schlaue Mutter verstaut ihr Kind dafür in einem Tragetuch, in der Annahme, dass der enge Körperkontakt mit ihr, aufdringliche Personen daran hindert, das Baby betrachten oder gar anfassen zu wollen.
Allerdings sind die Gucker und Tatscher dagegen inzwischen immun. Ein Baby im Tragetuch wird schon auf große Distanz gewittert und sofort zielstrebig angesteuert. Hemmungslos wird nun and den Füßen des Babys herumgedrückt und am Kopf und im Gesicht herumgestreichelt. Dass dieser direkt auf der Brust der Mutter liegt und so auch diese das ein oder andere Mal von der fremden Person berührt wird, ist dabei ganz selbstverständlich, wird von der Fremden noch nicht einmal als unangebracht wahrgenommen. Die Mutter steht angesichts dieser unerwarteten Attacke zunächst unter Schock und versucht dann möglichst höflich, ihre Privatsphäre wieder zurück zu erobern. Vergeblich. Haben die Tatscher ihr Opfer erst einmal im Griff, lassen sie nicht mehr los.
Befindet sich das Kind in einem Kinderwagen, ist es durchaus nicht ungewöhnlich, dass Radfahrerinnen im fortgeschrittenen Alter ihre längst verloren geglaubte Vitalität wieder entdecken und vom fahrenden Rad springen. Die dabei gestellte Frage “darf man mal gucken?” ist natürlich nur rhetorischer Natur. Es ist doch ganz selbstverständlich, dass jeder nach Herzenslust gucken und tätscheln darf.

Sehr gerne wird auch die hilflose Situation der stillenden Mutter ausgenutzt. Vor allem wenn die Spezies 50-100 gehäuft auftritt, wie im Wartezimmer einer Frauenarztpraxis, hat es die Mutter besonders schwer, ihr Kind vor der Neugier zu schützen. Muss sie dann noch stillen, hat sie keine Chance.
Betritt eine Frau im Alter zwischen 50 und 100 das Wartezimmer, steuert sie zunächst den Maxi Cosi am anderen Ende des Raumes an, um sich davor zu knien und das Baby einer ausführlichen Musterung zu unterziehen, bevor sie sich setzt.
Nimmt nun die Mutter das Baby aus dem Maxi Cosi um zu stillen, verstummen zunächst alle Gespräche im Raum und in Sekundenschnelle ist der freie Platz neben ihr besetzt. Die ohnehin unangenehme Situation auf einem ungewohnten Stuhl ohne Kissen zu stillen wird durch die ausgiebige Beobachtung zur enormen Herausforderung. Wie auch bei der Tragetuchsituation, hat auch hier die fremde Person keinerlei Hemmungen der stillenden Mutter über die Schulter auf die nackte Brust zu schauen, um das Geschehen ausführlich zu kommentieren.
Privatsphäre? Taktgefühl? Fehlanzeige!

Ganz ehrlich, ich bin kein großer Freund der menschlichen Spezies. Aber mit diesen neugieren und aufdringlichen Personen komme ich ganz besonders schlecht klar. Ich hab es noch nie gemocht, wenn mich fremde Menschen ansprechen. Sei es in der S-Bahn auf dem Weg zur Arbeit (“Was lesen Sie denn da? Darf ich mal sehen?” – und weg ist das Buch) oder in der Warteschlange bei der Post (“Solche Schuhe sind aber nicht gesund für die Füße, junge Frau”). Aber was ich seit meiner Schwangerschaft erlebt habe macht mich echt ein bisschen fassungslos. Meist hat man nicht mal die Möglichkeit zu sagen, dass man nicht von Fremden den Bauch gestreichelt bekommen möchte oder, dass man etwas dagegen hat, wenn Fremde das Baby anfassen. Die fragen ja nie. Ehe man reagieren kann ist es passiert und man steht einfach nur da und denkt “wie frech ist das denn?”.
Früher hätte ich darauf ziemlich ungehalten reagiert. Heute versuche ich, möglichst höflich aus solchen Situationen rauszukommen. Das heißt, ich sag einfach gar nichts und gucke die Person böse an. Hilft aber meist nicht, weil die Leute einem nicht ins Gesicht schauen, sondern auf den Bauch oder auf das Baby.
Jedenfalls geht mir das inzwischen so auf die Nerven, dass ich beschlossen habe, dass die Höflichkeit nun ein Ende hat. Wenn das nächste mal jemand die Frechheit besitzt, ungefragt mein Kind anzufassen und dabei ständig meine Brust berührt, dann sag ich der Person mal meine Meinung.
Es ist ja nicht schlimm, wenn jemand Interesse zeigt – auf eine angemessene, körperkontaktlose Art. Was mich stört ist, dass man mir gar keine Wahl lässt und meine Privatsphäre einfach ungefragt ignoriert.
Die Distanzzonen der Privatsphäre gelten auch für Frauen mit Babybauch, Tragetuch oder Kinderwagen. Und für die Babys selbst natürlich auch.
Ich möchte also sehr darum bitten, dass diese Privatsphäre respektiert wird. Auch wenn der Bauch noch so schön rund und das Baby noch so goldig ist – sowas gehört sich einfach nicht!

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Vielleicht bin ich da auch etwas empfindlich. Habt ihr so etwas schon erlebt und hat es euch gestört? Wie geht ihr mit solchen Situationen um?

17 Kommentare

  1. Huch! So krass war es bei mir noch nicht, zum Glück! Meinen Bauch hat keiner angefasst, zumindest nicht ungefragt, und schon gar kein Fremder. Das Baby angucken, das ja – aber bei uns in Lüneburg gibt’s so viele Kinder, da laufen wir nicht unter Sensation, da fährt uns keiner extra hinterher. 😉 Und gucken stört mich jetzt nicht so. Was mich aber TOTAL nervt ist Anfassen, vor allem, wenn das Baby in der Trage sitzt. Mein Kleiner ist jetzt so groß, dass Arme und Beine rausschauen, und die werden natürlich gern betätschelt. Voll lecker, wenn Fremde seine Hände anfassen und er sich die nachher natürlich in den Mund stopft. Da mache ich durchaus mal ne Ansage, bzw. drehe mich sofort weg und bedecke die Hände. Und wenn dass zu spät kam, sage ich mir – Training für sein Immunsystem… :-/

  2. Das hängt wahrscheinlich damit zusammen, dass deine kleine Waldmöve ein ganz besonders entzückendes Baby ist. Da das gar nicht so häufig ist – denn um mal ehrlich zu sein, sind sehr viele Babys… naja… nicht wirklich niedlich, außer durch Mutteraugen betrachtet – stürzen sich womöglich besonders viele Menschen ausgerechnet auf dein Baby. 🙂
    Interesse und Gucken hat mich nie gestört, schließlich war ich ja stolz auf mein Baby und hab es gern hergezeigt. Nur das Anfassen, das fand ich auch immer respektlos. Meinen Babybauch hat niemand angefasst, was daran lag, dass die meisten nicht gemerkt haben, dass ich schwanger bin. 😉 Meinen Sohn schon und da hab ich dann versucht, mich schnell aus der Affaire zu ziehen. Angefasst worden beim Stillen sind wir nie, aber das liegt vielleicht auch daran, dass ich sehr streng gucken kann. 😉
    Es gibt einfach Menschen, die haben nur ein sehr geringes Bedürfnis nach Individualdistanz und das bisschen schrumpft ganz weg, wenn sie ein Baby sehen. Nicht schön und wenn es zu arg wird, würde ich auch was sagen.
    Ich sage allerdings auch was, wenn mir jemand an der Supermarktkasse zu nah auf die Pelle rückt und in den Nacken atmet. Meistens sind die Leute aber verständnislos und halten einen für komisch – weil sie das Bedürfnis nach etwas Raum eben nicht kennen.

    Besonders schlimm fand ich allerdings nicht unbeteiligte Personen, sondern die Kinderkrankenschwestern auf der Entbindungsstation, die mein Baby behandelt haben, als wär es ihr Eigentum, über das sie Verfügungsgewalt haben und ich als Mutter nur ein lästiger Störfaktor, der fragen muss, was er damit machen darf. Aber das ist eine ganz eigene Geschichte…

    Herzlich, Katja

    • Das mit dem strengen Blick muss ich noch üben, ich glaub ich seh noch zu jung und harmlos aus 🙂
      Von der Hebamme habe ich auch schon solche Sachen über die Umgangsweise in Kliniken gehört. Sie hat erzählt, wie das früher war, als die Kinder noch auf Säuglingsstationen kamen und die Mütter ihre Kinder nicht mal selbst anlegen durften. Da wird man ja schon vom Zuhören wütend. Sowas zu erleben muss echt schlimm sein. Grad wenn man emotional eh noch etwas wackelig ist nach einer Geburt.

  3. ich hab ja kein kind und bin auch nicht schwanger. aber ich kann dich gut verstehen, denn ich habe das so oder so ähnlich schon oft beobachtet. und finde eigentlich auch, dass es eher unhöflich ist, einfach ein fremdes kind (oder noch schlimmer, den babybauch) anzufassen. vorallem: warum? ich meine, auch die kleinen sind “nur” menschen. und es gibt doch ziemlich viele kinder, da ist eins mehr oder weniger nun auch nicht mehr so die große überrachung, oder? das soll jetzt nicht gegen den mutterstolz gehen! ich glaube nur, die rubrik ab 50 hätte vielleicht häufig gerne enkel. und wenn’s damit nicht so klappt, dann nimmt man halt andere kinder als ersatz. das ist nicht richtig, aber vielleicht ein erklärungsversuch?
    alles in allem denke ich, muss man andere menschen ohne weitere aufforderung sowieso nicht anfassen (das gilt in meinem fall übrigens auch ganz doll für hunde!). weder babys, noch kinder, noch erwachsene.
    das mit dem babybauch streicheln, finde ich sowieso sehr strange. das würde mir ja im leben nicht einfallen!!!
    vielleicht solltest du den damen oder herren bei so einer gelegenheit dann das nächste mal über den po oder bauch streicheln und feststellen: “oh, sie haben da aber eine schöne kugel!” 😉
    herzliche grüße
    die frau s.

    • Ich glaub diese älteren Damen denken da gar nicht drüber nach. Das ist wohl so eine Art Reflex. Und wenn man dann im Dorf beim Edeka ne Schwangere sieht, dann kann man da ruhig mal die Hand auf den Bauch legen, wir sind ja alle eine Familie, so auf´m Dorf, ne?
      Aber denen mal an den Po fassen, das sollte man echt mal machen! Die Reaktion würd ich gern mal sehen!

  4. Offenbar ist dieses Verhalten weit verbreitet. Wir kennen es auch zu gut und wussten auch nicht wirklich damit umzu gehen. Das schrägste war bei einem Einkauf mit unseren Zwillingen, da wurden wir wirklich gefragt: “Sind die echt?!!!”

    Kind Nummer vier wurde auch im Kinderwagen gerne von wildfremden Leuten angefasst & intensivst begutachtet. So daß die drei Großen dann schon fragten “warum machen die Leute das???” Aber mir fällt leider bis heute kein passendes Verhalten ein, wie man solchen Leuten begegnen soll. Gerade die älteren Leute, die vielleicht selbst keine Kinder oder gar Enkel haben, freuen sich ja über so ein Baby. Was man ja bis zu einem bestimmten Grad dann auch nachvollziehen kann. Nur das ungefragte Anfassen sei es nun Babybauch oder Baby, geht eigentlich gar nicht.

    Liebe Grüße,

    Sabine

  5. Bine häuser

    Jaaaa, stimme dir sowas von zu!!!!
    Die Standard-fragen ändern sich bei weiteren Schwangerschaften bzw Kindern…mein Favorit beim zweiten mal (der Erstgeborene war bereits 2 Jahre alt…) “was schon wieder schwanger?” Und beim dritten mal “war das geplant?”

  6. Ganz schön respektlos ist leider gar nicht so selten. Was mir da einfällt: Blumenkind ist drei Monate alt, wir sind auf einer Hochzeit, Gruppefoto. Ich hab mir gar nix dabei gedacht, Mädchen beim ihrem Papa im Tragetuch schlummernd (edlich!), so ist es doch auch mit auf dem Foto. Stapft der Fotograf auf die beiden zu und zerrt an dem Tuch weil er wollte dass man sie sieht. Ohne Vorwarnung.
    Das Schlimme ist ja dass die Grabscher aus dem Nichts kommen und einen dermaßen überraschen. Im Nachhinein hätt er ne Backpfeife verdient…

    Bei Deinen Beschreibungen muss ich aber auch lächeln und denke an unsere Erfahrungen in einer ursprünglichen Gegend Südafrikas… immerhin war sie da schon knapp anderthalb und hat lautstark protestiert wenn sie hochgehoben wurde. Das wollten einfach alle Frauen und Kinder immer dort mit ihr machen. Ohne zu Fragen, weil man das dort so macht. Die Zulukinder schienen das irgendwie gewohnt zu sein, dort werden die Babies ja eh umher gereicht, Mama, Tante, Oma, Cousine… alle scheinen irgendwoher ein Baby zu haben…

    Ich würd die Waldmöwe wohl auch einfach an mich reissen, weil sie einfach so puderzuckersüß ist… und Dich gleich mit.

    Ganz lieben Gruß!

  7. “Ganz ehrlich, ich bin kein großer Freund der menschlichen Spezies.”

    Das merkt man gar nicht! 😉

    Ganz ehrlich… ich kann verstehen, wenn Du da genervt bist. Aber all diese menschlichen Verhaltensweisen gehören nun mal zu unserer Natur, zur zwischenmenschlichen Kommunikation und sie sind eine instiktive Reaktion auf das Kindchenschema. Sorry, hier spricht die unaufgeregte Biologin in mir. 😉 #my2cents

    Ich halte mich mit meinungskritischem Senf sonst eigentlich zurück, aber da du gefragt hast… Auch wenn diese Situationen bei mir schon ein paar Jährchen her sind, erinnere ich mich noch bildhaft. ich war manchmal genervt, aber nicht annähernd so empfindlich unterwegs.

    Man muss das vielleicht auch mit Milde betrachten… die Damen wollen eigentlich nichts böses von Dir. 😉

    Liebe Grüße
    Nic

    • Hi Nic, danke für deinen Kommentar! Ich weiß ja, dass die mir nichts Böses wollen und ja nicht mal merken, dass sie manchmal zu weit gehen.
      Aber wenn sich jemand extra neben mich setzt wenn ich stille, so richtig Schulter an Schulter, um dann jeden Atemzug der Kleinen zu kommentieren, dann werd ich so ein klein Bisschen aggressiv.
      Zugegeben, ich bin schnell genervt von Leuten, aber sowas ist dann echt zuviel.

  8. Dieses spezielle Beispiel ist natürlich krass, da gebe ich Dir recht. Aber es ist sicherlich auch nicht die gängige Reaktion auf eine stillende Mutter. Die meisten Leute sind da doch eher zurückhaltend, weil sie auch selbst nicht wissen, wie sie mit dem doch sehr intimen Bild einer stillenden Frau umgehen sollen und vielleicht sogar einlich berührt sind.

    Seis drum, dass manche Leute da jedoch trampeliger unterwegs sind und von Taktgefühl nichts verstehen. Dann würde ich in diesem Fall alle Höflichkeit über Bord werfen und sie fragen, ob sie noch sauber tickt! 😉

  9. Ich stimme dir in jedem deiner Punkte zu. Bei mir war es genauso schlimm. Ich bin irgendwann mit dem Kronsohn durchs Feld gelaufen. Sehr beliebt war auch “bekommt das Kind denn überhaupt Luft in dem Tuch?”
    Ich fühle mit dir und frohes durchhalten und immer schön die Meinung sagen…

    Allerliebste Grüße

  10. Wahnsinn! Du sprichst mir aus der Seele. Plötzlich trägt man sein ungeborenes in sich und mit wachsendem Bauch kommen plötzlich Leute auf dich zu,die dich sonst mit Seminaren nicht angeschaut haben und strecken nun, selbstverständlich ohne jeglichen Blickkontakt zu mir als Schwangere Frau , sie Hand in Richtung Bauch und wollen den anfassen?!?!?!? Geht’s noch? Ich habe mir angewöhnt zu sagen,stop! Und sehr viel Wert darauf zu legen,dass doch Bitteschön der Kontakt zu mir( sprich mich anschauen) geknüpft wird. Was hab ich mich schon aufgeregt,diese Unverschämtheiten,die mir entgegen gebrach wurden. Und das mit dem Tragetuch,welches als “Schutz” Dienern könnte,hab ich auch erlebt. Am liebsten sind mir die Leute,die sich am liebsten in meine Arme geschmissen hätten,um direkt neben meinem Baby einen direkten Blick erhaschen zu können!!! Ahhhh. Und in diesem Momenten darf man verdammt nochmal als Mutter die Höflichkeit mal hinten anstellen.ich bitte doch herzlich darum! Wir Mütter sind die Bestimmer

    • Oh jee,diese Autokorrektur. Da hab ich mich so von diesem Thema leiten lassen ohne nochmal Korrektur gelesen zu haben…Schande ;-)…
      “Seminaren”:mit dem Hintern
      Liebe Grüße ,verena

  11. Amen… Bin nun mit meinem zweiten Baby schwanger..
    Aber exakt das gleiche habe ich währen meiner ersten Schwangerschaft und auch in der Babyzeit danach, erlebt, gesagt und gefühlt..
    Endlich mal jemand, der das aufschreibt.. Bravo..

    Ich musste nach etlichen neugierigen Händen greifen um mich, meinen Babybauch und später auch mein Baby, davor zu schützen ungefragt betatscht zu werden.. Ich weiß auch nicht welcher Begriff, da eher zutrifft, Frechheit oder einfach grenzenlose Dummheit ?

  12. WütendeMami

    Ich kenne das genauso wie du es beschrieben hast und bin tierisch genervt. Meine kleine ist jetzt 5 Monate alt. Gott sei Dank hat sich keiner getraut meinen Bauch anzufassen dann wäre die Hand ab. Aber die Frage an der Kasse nach dem ET und Geschlecht ist mir auch bekannt. Was soll das denn ? Was geht es die Leute an ich Frage doch auch nicht nach ihrem Geburtsdatum XD und was haben die alle davon. Fand ich schon super lästig und auch das Geglotze auf den Bauch. Meine Güte “noch nie eine Schwangere gesehen ” sogar mein Verlobter hat sich darüber aufgeregt dass alle so starten als wäre man ein Alien. Aber das war ja nix im Vergleich dazu wenn man nun das Baby in der Trage hat !! Inzwischen bin ich auch an einem Punkt an dem die Freundlichkeit vorbei ist. Die zeigen mir ja schließlich auch kein Respekt also warum soll ich. Heute habe ich mich mit einer Verkäuferin angelegt. Die kleine hat in der Trage geschlafen und ich habe schon die Kappe vom Regenschutz drüber gemacht so dass sie wirklich ganz weg ist nur noch an der Seite ein Loch zum Atmen. Da schafft die es tatsächlich sogar in diede 5 cm ihre Nase fast reinzustecken und zu gucken “ach träumt so niedlich” sag mal also.. ne. Das Kind ist doch offensichtlich verdeckt damit es schlafen kann. Das ist doch nicht den Leuten ihr Ernst. Und nachdem ich es ihr auch noch erklärt habe,dass man Babys so nicht anstarrt null Einsicht “Ja aber wieso nicht… da ist man doch stolz drauf?” Weil es ein kleines Wesen ist dass sich nicht schützen kann. deswegen. Und mit stolz hat es nix zu tun für mich. Das kann ich auch ohne dreiste Blicke sein. Aber ne sie meinte mir ja noch sagen zu müssen ich soll doch dann daheim bleiben wenn ich nicht will dass man es anschaut. Ernsthaft ?! Danke für den Tipp! ? und wie manche in den KiWa glotzen auch wenn der Deckel noch soweit unten Ist, brechen sie ja fast das Genick beim Umdrehen. Unmöglich die Leute !! Kein Respekt. Ich Glotze doch auch nicht andere Babys so an. Ich hab ja nix dagegen wenn man mal kurz hinschaut wenn es eh offen liegt oder in der Trage wach aber doch nicht wenn es schon offensichtlich abgeschottet ist weil es z.B. schläft oder dem Baby grad zu viel ist.

Yea, ein Kommentar! Ich freu mich!