Sommernächte

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Unser Schlafzimmer befindet sich im ausgebauten Dachgeschoss des Hauses und im Sommer haben wir dort nicht selten um die 30° C. Trotzdem möchte die Waldmöwe nicht in ihrem deutlich kühleren Kinderzimmer schlafen. Von Geburt an schläft sie lieber bei uns.
In den letzten Tagen hat sie ab und zu in ihrem neuen Hochbett geschlafen, das ich euch in ein paar Tagen noch zeige. Aber wenn sie nachts aufwacht, kommt sie trotzdem zu uns hoch.
Gestern hat sie aber die ganze Nacht in ihrem Zimmer geschlafen. Als ich morgens vom Jedi geweckt wurde, der zwischen mir und Michael schläft, war ihr Bett neben unserem leer. Ich dachte also, sie schläft noch und habe den Jedi gewickelt. Plötzlich geht die Tür zum Ankleidezimmer auf und die Waldmöwe kommt heraus. Ich war verwirrt. Da erzählte sie mir, dass sie morgens rauf gekommen sei und gesehen habe, dass der Jedi und ich noch schlafen. Um uns nicht zu wecken hat sie sich dann im Ankleidezimmer ans Fenster gesetzt und raus geschaut, bis wir aufgewacht sind. Mein Mutterherz ist direkt geschmolzen!

Eigentlich war es nie so direkt unser Plan, ein Familienschlafzimmer zu haben, sonst hätten wir ein größeres Bett gekauft. Aber irgendwie hat es sich nach der Geburt der Waldmöwe so entwickelt und wir wollen sie nicht zwingen, alleine ein Stockwerk tiefer zu schlafen. Irgendwann ist sie so weit und bis dahin schlafen wir eben zu viert im Elternschlafzimmer.

Bis zur Geburt des Jedis hat sie zwischen uns geschlafen, aber danach musste dann eine andere Lösung her. Die hat sich dann durch den Kauf des Hochbetts bei ebay Kleinanzeigen ergeben. Das alte Bett haben wir dann neben unseres gestellt und nun kann sie jederzeit oben schlafen, ohne, dass es uns zu eng wird. Über das Bett der Waldmöwe könnt ihr übrigens alles hier nachlesen: Das Zimmer der Waldmöwe
Der Jedi schläft in einem Nest zwischen uns und braucht mit seinen 9 Monaten auch schon ganz schön Platz. Ich bin gespannt, wie sich das weiter entwickelt. Planen kann man so etwas ja nicht wirklich.

Als ich vor Kurzem bei Instagram ein Bild von unseren Betten gepostet habe, bekam ich einige Fragen zu unserem Bettzeug.
Seit ich vor Jahren das erste Mal Leinenbettwäsche gekauft habe, war klar, dass ich nie wieder andere Bettwäsche kaufen werde.

Leinen fühlt sich auf der Haut einfach immer gut an, im Sommer wie im Winter. Wenn es heiß ist, verwenden wir nur den Bezug, ohne Decke. Ich brauche immer etwas zum Zudecken, egal, wie hoch die Temperaturen unter dem Dach sind.
Diese Leinenbettwäsche ist von Marc O´Polo und ist cremefarben mit unterbrochenen schwarzen Streifen. Zwischen den schwarzen Streifen ist jeweils ein rosa und grüner Streifen, ganz hell und nur bei näherem Hinsehen zu erkennen. Der Stoff hat eine schöne Struktur und dunkle Holzknöpfe zum Schließen. Das Spannbettlaken ist von Romanette und die großen Kissenbezüge sind aus Baumwolle von Damai. Das Spannbettlaken habe ich in der Größe für Boxspringbetten bestellt. Wir haben zwar keins, aber unsere Matratze ist ziemlich hoch und normale Laken rutschen dann immer über die Ecken.

Ich wurde von einer Followerin gefragt, ob denn Leinenbettwäsche überhaupt kuschlig sei. Also ich persönlich finde das schon. Da ich sie nach dem Waschen normalerweise in den Trockner werfe, ist sie immer schön fluffig. Eigentlich soll man Leinen ja nicht unbedingt im Trockner trocknen, aber da wir unglaublich hartes Wasser haben, sind die Laken nach dem Waschen steif wie ein Brett. Außerdem brauche ich eigentlich immer beide Wäscheständer für Kleidung, da würde die ganze Garnitur Bettwäsche einfach zu viel Platz verbrauchen. Und der wichtigste Punkt ist eben, dass Leinen aus dem Trockner so schön weich ist und viel schöner aussieht. Und das Bügeln erspart man sich dadurch natürlich auch. Leinen knittert ja ziemlich stark und das sieht aus dem Trockner irgendwie schöner aus, als Luftgetrocknetes Geknitter. Bügeln würde ich Bettwäsche nämlich nie, ich bügle ja auch die Kleidung nicht.

Der graue Plaid von House in Style ist ebenfalls aus Leinen, es gibt ihn in zwei Größen. Ich habe mich für die kleinere entschieden, weil er bei uns immer nur am Fußende liegt. Wenn wir abends den Jedi ins Bett bringen, rollen wir ihn zusammen und legen ihn an den Bettrand, damit der Kleine nicht rausfällt.
Bei großen Plaids und Tagesdecken finde ich das Zusammenlegen immer so schwierig, vor allem, wenn sie etwas dicker sind. Dieser hier hat eine schöne Steppung und auf der Rückseite befindet sich Baumwollstoff. Ich habe überlegt, die Schnittstellen der Steppung mit jeweils einem kleinen Kreuz zu besticken, um ihn noch ein bisschen aufzupeppen. Ich mag das Wort 😉

Das Schlafzimmer war ja vorher sehr hell mit den weißen Wänden aber nun mit der grauen Wand hinter dem Bett und grauem Bettzeug ist alles irgendwie kuschliger und angenehmer für´s Auge.

Die ganze Bettwäsche und den Plaid habe ich bei Bedsupply bestellt, einem Onlineshop mit allem, was man für das Bett braucht. Da findet ihr eine sehr große Auswahl an verschiedenen Materialien und Farben.

4 Kommentare

  1. Wunderschön! Genau nach meinem Geschmack. Ich glaube mich zu erinnern, dass du auch Leinenbettwäsche von Urbanara hast? Gibst du die auch in den Trockner? Laut der Pflegehinweise sollte man das nicht und das schreckt mich vom Kauf ab…

    • Also ich mach alle Leinenbettwäsche in den Trockner, aber ich kann für nichts garantieren. Bisher ist noch keine kaputt gegangen.

Yea, ein Kommentar! Ich freu mich!