Stylisch durch den Mama-Alltag {Made with Love}

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Schon als Kind habe ich mich ganz stark von Filmen beeinflussen lassen. So sehr, dass meine Mutter sogar gedroht hat, dass ich keine mehr sehen darf, wenn das nicht aufhört. Als ich zum Beispiel “Feivel der Mausewanderer” gesehen habe, war ich tagelang nur mit blauer Hose und rotem Pullover unterwegs, habe mich unter den Esstisch gesetzt und Käse geknabbert. Später gab es dann mal eine Spielfilmserie über Mogli, die mich dazu veranlasst hat, in einem selbst genähten Lendenschurz durch den Garten zu springen.
Auch als ich schon älter war, hat sich daran nichts geändert, denn nach “die Akte Jane” wurden erstmal die Haare abrasiert und für die Aufnahmeprüfung der Bundeswehr trainiert, nach “Wüstenblume” gab es schwarze Korkenzieherlocken und eine Dauerkarte für´s Solarium. Als wir in der 10. Klasse eine Klassenfahrt nach Colmar unternahmen, lies ich mir von meinem Klassenlehrer 400 Mark auslegen, um eine Fliegerjacke wie Rocky Balboa zu kaufen.
Nach “Herr der Ringe” habe ich mich ernsthaft darüber informiert, wie man sich spitze Ohren machen lassen kann und habe mir einen elbisch anmutenden Wintermantel nähen lassen. Übrigens schon der zweite Wintermantel nach meinen Entwürfen, da der Rote á la “Red Riding Hood” nicht besonders alltagstauglich war.
Als ich “Avatar” gesehen habe, wollte ich mir sofort ein Ohrloch dehnen, was ich nach sechs Jahren des Zögerns nun tatsächlich auch mache.

Seit ein paar Jahren bin ich nicht mehr ganz so sprunghaft, was die Stilrichtung angeht, ich bin irgendwo zwischen “Star Wars” und “Die Tribute von Panem” hängen geblieben. Unauffällige Farben, außergewöhnliche Schnitte, natürliche Materialien. Im Prinzip eigentlich Arbeiterkleidung, aber mit einem gewissen futuristischen Etwas.

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Seit ich im Büro arbeite, habe ich ziemlich viel Kleidung angesammelt, die wunderbar funktioniert, wenn man nur sitzen oder stehen muss, die aber für abrupte Bewegungen und akrobatische Einlagen á la “Dirty Dancing” wenig geeignet sind. Ganz zu schweigen von Kinderkotze und Wachsmalkreide.
Als Mutter steht man vor der Herausforderung, Kleidung zu finden, die in allen Alltagssituationen Sinn macht. Hüfthosen zum Beispiel sind was Tolles, wenn man sich nicht bücken muss. Wenn man aber an der Supermarktkasse Kniebeugen macht, um die Einkäufe vom Band in das Fach unter dem Kinderwagen zu befördern, dann wissen ganz schnell alle 5 Leute hinter einem, dass man heute einen roten String Tanga trägt.
Oder im Kinderturnen, wo man lauter Dinge tut, die man mit Hüfthosen eigentlich niemals tun sollte. Nämlich Liegestütze, auf den Boden werfen, wieder aufstehen, krabbeln und und und.

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Kleider sind auch nicht so einfach. Bodenlang stört enorm, wenn man dem Kind nachjagen muss, um es vor dem Überfahrenwerden zu bewahren und Knielang ist oft schon zu kurz, wenn man eine spontane Bewegung macht, um das herunterfallende Eis zu retten. Von der ungewollten Raffung bis zum Bauchnabel beim Hochheben des Kindes fange ich gar nicht erst an.

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Aber, wie ihr auf den Bildern schon seht, es gibt Hoffnung! Ich habe den Jumpsuit für mich entdeckt! Die meisten fand ich bisher entweder zu schlafanzuglastig oder sie erinnerten mich zu stark an eine KFZ-Werkstatt. Aber über Selekkt habe ich jetzt einen von WIDDA Berlin gefunden, der genau das ist, was ich brauche! Er sieht ein bisschen wie eine Jedi-Tunika aus, ist aus Leinen und hat tiefe Taschen, aus denen das Handy auch bei allen Mama-Moves nicht rausfällt. Er wäre sogar mit Babybauch noch lange zu tragen und auch beim Stillen wäre er durch das übereinandergeschlagene Oberteil super zu handhaben. Durch den lockeren Schnitt hat man bei allen Aktivitäten mit Kind Bewegungsfreiheit und auch beim Rumlümmeln auf dem Sofa ist er super bequem. Kurz gesagt: der perfekte Mama-Jumpsuit! Was früher für die Mutter die Kittelschürze war, ist heute der Jumpsuit! Ich will ihn gar nicht mehr ausziehen.

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Mit einem Paar schöner Sandalen und ein bisschen schlichtem Schmuck wie dieser Kette von ANOA, die sehr gut zu meinem Ehering passt, kann ich damit jederzeit auf die Straße gehen, ohne, dass ich mich irgendwie zu schlonzig angezogen fühle. Ich bin eher der Typ für zurückhaltenden Schmuck, Statementketten sind gar nichts für mich. Ich mag liebe solche zarten Sachen, die man einfach immer anlassen kann, weil sie zu jedem Outfit passen.

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Die Tasche von TAHTI Bags rundet das ganze Outfit wunderbar ab – mit dem leichten Grauton im Muster passt sie zum Jumpsuit genausogut, wie zu Jeans und mit den Griffen aus Leder zu vielen meiner Schuhe. Ethnomuster sind diesen Sommer ja wieder schwer angesagt und bei mir ja sowieso und immer. Aktuell ist die TAHTI Bag unsere Büchereitasche, weil da jede Menge Bücher hineinpassen und in dem kleinen Innenfach mit Reißverschluss immer der Leihausweis drinnen bleibt, damit er nicht verloren geht.

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Einige von euch haben beim Betrachten der Bilder bestimmt gedacht: “Ist ja wieder total unrealistisch, das Kind mit nem Tüllkleid Laufrad fahren zu lassen!”
Da müsst ihr euch aber bei der Waldmöwe beschweren, die sucht sich ihre Kleider nämlich selbst aus. Und solange sie nicht erfriert oder sich zu Tode schwitzt, darf sie anziehen, was sie will. Auch ein Tüllkleid zum Laufradfahren.

{Dieser Artikel entstand in Zusammenarbeit mit Selekkt}

8 Kommentare

  1. Total schön der Jumpsuit! Das Material ist wirklich traumhaft! Und die Bilder-so schön!

  2. Annette

    Hui, jetzt hast du mich mit den Bildern aber schwer verwirrt. Das ist schon deine Schwester auf den Bildern, gell? Ich dachte schon, ich hätte einen Knick in der Optik, weil ich dich so garnicht erkannt habe. Liebe Grüße

  3. Ach ja,….. ein bisschen bin oder war? ich auch so wie du erzählst. Ich liebte das Aussehen von Vic aus La Boum, hab mich aber nicht getraut nen Pony zu schneiden, weil ich sie gerade züchtete zu einem Wuschelbob wie die ostdeutsche Sängerin Inka, mit Schleifenhaarband; dann folgten toupierte Gruftihaare ala Robert Smith; im Jahre 91 ließ ich mir ne Spiralkaltwelle machen und trug rotbraune Mähne weil ich Julia Roberts so herrlich fand; dann hab ich mir exact nach einem Poster von Brenda aus Beverly Hills 90210 einen Pony geschnitten; später fand ich Madonna im rain-video so toll und die Haare wurden sehr kurz und schwarz und modeliert, und wieder viel später liebte ich die Französin Jane Birkin in alten Filmen und Ellen Pompeo im Wechsel, also, Pony -kein Pony Pony,kein Pony usw. Gerade fallen sie wieder, die Haare, in 10 cm Schritten und ich überlege ob ich mich mal wieder für kurz entscheide, aber diesmal ohne bestehendes Vorbild :)……. Deine Jumpsuit Liebe teile ich auch, der blaue ist wunderbar!
    Liebe Grüße von Uta

  4. Liebe Pepper, ich bin gerade auf der Suche nach einem Laufrad für meine Tochter.
    Verrätst du woher eures ist und ob ihr damit zufrieden seid?
    Schöne Grüße von Jeanne

Yea, ein Kommentar! Ich freu mich!