Unkompliziert und natürlich – Tischdeko im Januar

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Bei so ziemlich allen dürfte der Weihnachtsurlaub nun zu Ende sein und nach dem Dreikönigstag ist bei den meisten auch der letzte Rest der Weihnachtsdeko wieder weg geräumt. Ich wusste gar nicht, dass so viele das quasi als Schock empfinden, wenn plötzlich alles so leer und nackt aussieht, aber bei Instagram hab ich das die Tage echt häufig gelesen. Mir persönlich geht es nicht so, hier steht auch nach Weihnachten noch zu viel rum.
Am 06. Januar hatten wir ein Mittagessen mit der Familie und ich wollte einfach den Tisch ein bisschen dekorieren und im Januar sind Hyazinthen und Narzissen für mich schon geeignete Kandidaten dafür. Ich weiß, für manche ist das noch zu früh, aber ich mag einfach das frische Grün. Wenn sie blühen gefällt mir das nie so richtig, weder im Januar, noch im Frühling, aber so lange die Knospen noch zu sind finde ich sie super als Winterdeko.
Ich hab mir da gar nicht viele Gedanken gemacht, die Blumenkiste hat sich irgendwie von selbst ergeben. Deshalb war ich auch ziemlich überrascht, dass nach meinem Instagram Post und den Stories dazu so wahnsinnig viele Fragen kamen. Bei solchen Kleinigkeiten denke ich immer, dass das für den Blog nicht relevant ist, aber anscheinend hab ich mich geirrt, denn wie oben schon gesagt scheinen viele auf der Suche nach einer After-Christmas-Deko zu sein.

Entstanden ist die Idee eigentlich nur, weil ich bei Granit diese sandfarbenen Kerzen bestellt hatte und sie einfach mal so in die Fächer gestellt hatte. Ich muss allerdings dazu sagen, dass die Kerzen das Einzige aus der Bestellung waren, das qualitativ einigermaßen in Ordnung war. Alles andere war wirklich absolut minderwertig und ich kann gar nicht nachvollziehen, warum von Granit so viele derart begeistert sind. Aber das ist ein anderes Thema. Jedenfalls waren die Kerzen ok und als die dann in der alten Schublade steckten, fand ich das irgendwie gut. Die Schublade stammt aus einer französischen Werkstatt und ich habe sie bei JØLG gekauft. Eigentlich hatte ich vor, daraus meine Teebox zu machen, aber auf Dauer war sie einfach zu groß für den Tisch. Von dort ist übrigens auch die Fabriklampe.

Im Gartencenter habe ich ein paar Hyazinthen und Narzissen gekauft, den Plastiktopf entfernt und statt dessen ein wenig Alufolie um den unteren Bereich des Wurzelballens geformt, damit die Kiste beim Gießen nicht nass wird. In die Fächer mit den Kerzen habe ich zerknüllte Zeitung gesteckt, damit die Kerzen besser stehen und das Moos länger frisch bleibt (nie Zeitung speichert die Feuchtigkeit). Das Moos habe ich aus unserem Garten, wir haben nämlich statt des Rasens einen Moosteppich. Bitte nicht im Wald wahllos Moos pflücken, es gibt auch geschützte Arten!
Durch das Moos wird die Erde der Blumenzwiebeln verdeckt und man sieht auch die Alufolie nicht mehr.

Das war eigentlich schon alles zur Tischdeko. Ganz einfach, günstig und sehr hübsch.

Wegen der Teller haben viele gefragt, die sind von Broste Copenhagen. Die Weingläser sind von Leonardo und die Suppenschüssel vom Flohmarkt in Zeeland, genauso wie das Silberbesteck. Wer Näheres über die Backsteinwand erfahren möchte, kann das hier nachlesen. Die ist nämlich selbst gemacht, aus 150 Jahre alten Backsteinen.

Wenn ihr die Tischdeko nachmacht und bei Instagram zeigen möchtet, verlinkt mich gerne, damit ich es sehe. Ich freue mich immer zu sehen, dass meine Ideen tatsächlich zum Nachmachen inspirieren und ich teile eure Werke dann gern in meiner Story, wenn ihr einverstanden seid.

Yea, ein Kommentar! Ich freu mich!