Unser neuer Esstisch von Pirol Furniture

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Als mein Bruder in seine erste eigene Wohnung umgezogen ist, habe ich ihn mit einigen Möbeln versorgt, darunter auch mit unserem Esstisch. Ich hatte euch ja bei Instagram das Making-Of der Wohnung gezeigt und alle waren total begeistert von der Eichenholzplatte des Tisches. Die war ja auch wirklich schön, aber sie hatte einen ganz großen Haken, der mich viele, viele Nerven gekostet hat – die Tischplatte bestand aus zwei Teilen und in der Mitte war ein Spalt. Jeder verschüttete Becher Saft oder Milch, verteilte sich in diesem Spalt und ich verfluchte den Tisch deswegen jahrelang. Es war klar, dass dieser Tisch bei uns keine Zukunft hatte.
Ich hielt also immer die Augen auf, aber es kam mir kein Exemplar unter, bei dem ich das Gefühl hatte, dass es das gewisse Etwas hat. Bis ich dann auf das Label Pirol Furnituring stieß. Ich habe euch Sebastians außergewöhnliche Produkte damals schon gezeigt und seitdem hatte ich den Wunsch, einen Esstisch von ihm zu haben. Eigentlich war ich damals ja noch gar nicht so stark Richtung Industrial Style orientiert, aber diese Beine aus Multiplex mit der an die Fördertürme des Ruhrgebiets angelehnten Form hatten es mir besonders angetan. Im Laufe der Jahre sind viele der Hocker, die ich zwischenzeitlich hier hatte wieder gegangen, aber der von Pirol, den ich euch damals vorgestellt hatte, ist immer noch da. Und wenn mir was so lange gefällt, dann heißt das schon echt was. Das ist quasi ein Gütesiegel. Ich hab also den Umstand, dass mein Bruder einen Tisch brauchte, zum Anlass genommen, einen echten Pirol Tisch anfertigen zu lassen.

Ich habe mich für die Beine in Birke natur entschieden, es gibt aber noch andere Möglichkeiten. Auch Eiche wäre verfügbar und verschieden abgetönte Öle.
In dieser hellen Variante in Kombination mit der geölten MDF Tischplatte hat der Tisch irgendwie etwas Japanisches und ihr wisst ja, da steh ich drauf. Obwohl der Stil eigentlich eher Richtung Industrial geht, passt die filigrane, geschwungene Form in Kombination mit den hellen Tönen auch hervorragend zum Japandi-Stil. Das ganze wird durch unser neues schwarzes Geschirr nochmal besonders betont. Schwarzes Geschirr wollte ich schon länger, aber ich hätte nicht erwartet, dass das so perfekt mit dem Tisch harmoniert. Ich freu mich da echt jeden Tag drüber.


Die MDF Platte ist mit farblosem Öl eingelassen, sodass die Struktur des Materials erhalten bleibt. Sie sieht ein bisschen wie grobes Reißpapier aus, was wahrscheinlich maßgeblich dazu beiträgt, dass es in Kombination mit bestimmten Farben und Materialien sehr japanisch wirkt. Was zum Beispiel auch super dazu passt, sind die Topfuntersetzer, die ich aus Ton hergestellt habe. Ich hab sie mattschwarz glasiert und ich finde, das sieht auf der MDF Oberfläche richtig toll aus. Generell finde ich, dass auf einem schlichten Tisch gerade handgefertigte Keramik besonders schön zur Geltung kommt.
Mir war bei einem neuen Tisch wichtig, dass er gut abzuwischen ist. Mit Kindern ist das einfach ein Muss. Aber bei den meisten Tischen mit einer glatten Oberfläche finde ich die Optik zu steril und die Haptik zu kalt. Ich weiß, ich bin ein bisschen speziell. Aber bei diesem Pit Frame Tisch von Pirol passt das einfach perfekt zusammen. Die Oberfläche ist schön glatt und fühlt sich total geschmeidig an, aber sie ist trotzdem nicht kalt, wenn man die Arme drauf legt. Und durch die Struktur des MDF wirkt der Tisch trotz der Schlichtheit nicht langweilig.

Der Tisch kann mittels eines Stecksystems ganz einfach auf- und abgebaut werden. Oben an der Tischplatte sieht man, wie sie in die Beine reingesteckt ist und durch die Seile, die von beiden Seiten in die Mitte gespannt werden, wird die Konstruktion stabilisiert. Ich steh ja total auf Multiplex als Material. Ich kann gar nicht genau sagen warum, vielleicht weil es ein bisschen wie ein leckerer Keks aussieht. Jedenfalls mag ich es sehr, dass man diese Multiplexstreifen oben an der Oberfläche auch nochmal genau sieht.


Weil ich die Kombination von Tisch und dunklen Elementen so mag, überlege ich jetzt, ob vielleicht die Vitra Fiberglas Stühle in Navy besser passen würden, als die Eiermann Stühle. Übrigens kann man bei Pirol auch Gestelle für die Eames bestellen, das sieht auch richtig klasse aus und ist mal was anderes, als die Standardgestelle.

Ich bin ziemlich happy damit, wie sich der Tisch vor der Backsteinwand macht und entspannt das jetzt aussieht. Aber mich interessiert natürlich, was ihr dazu sagt: wie gefällt euch der neue Esstisch?

6 Kommentare

  1. Sieht leicht aus nicht so schwer und sperrig .Passt echt super zur Wand und den Lampen .von der Konstruktion sieht er aus : zusammenklappen unter den Arm nehmen und tschüss Zusammen gefasst einfach und praktisch 👍😁

  2. Hallo liebe Pepper, der neue Tisch sieht wirklich sehr schön aus.
    Toll wie du dir so viele Gedanken machst.
    Liebe Grüße Renate

Yea, ein Kommentar! Ich freu mich!