Warum das Ganze?

Seit Wochen dreht sich auf den Blogs Vieles um Ostern. Einige basteln fleißig Osterdekoration, niedliche Häschen und putzige Lämmchen zwischen Osterglöckchen und Narzissen, Eier werden bemalt, beklebt und aufgehängt. Andere backen allerlei Osterleckereien und planen Menüs für die Familie.
Aber warum das Ganze? Wo kommt es her, dieses Ostern?
Noch viel mehr als an Weihnachten, wird der eigentliche Ursprung des Osterfestes immer mehr aus den Augen verloren. Warum wir Weihnachten feiern wissen manche noch. Das Kindlein in der Krippe hat man schon mal irgendwo gesehen und die Geschichte mit der armen Familie im Stall, den Hirten und den Weisen aus dem Morgenland ist auch romantisch genug um massentauglich zu sein.
Aber Ostern? Und Karfreitag, was war da nochmal?
Eigentlich das Wichtigste überhaupt. Die wohl größte Liebesgeschichte aller Zeiten.
Kannst du dir vorstellen, dass dich jemand so sehr liebt, dass er für dich stirbt, um alles wieder gut zu machen, was du falsch machst? Und das, obwohl diese Liebe von dir vielleicht gar nicht erwiedert wird?
Genau das hat Jesus nämlich am Karfreitag für uns getan.
Das Bild von einem Mann, der brutal an ein Kreuz geschlagen wird, passt natürlich nicht zum idyllischen Osterkommerz.
Und so wird der größte Liebesbeweis, den man sich vorstellen kann, verdrängt von süßen Porzellanhäschen und Biscuitlämmchen.

Bundescamp 2005

Dann führten sie Jesus ab zur Kreuzigung.

Unterwegs begegnete ihnen Simon aus Kyrene, der Vater von Alexander und Rufus. Simon kam gerade von seinem Feld zurück. Die Soldaten zwangen ihn, das Kreuz zu tragen, an das Jesus gehängt werden sollte.
Sie brachten Jesus nach Golgatha; das bedeutet »Schädelstätte«.Dort wollten die Soldaten ihm Wein mit Myrrhe zur Betäubung geben. Aber Jesus wollte nichts davon trinken.
Dann nagelten sie ihn an das Kreuz. Seine Kleider verlosten sie unter sich. Es war neun Uhr morgens, als sie ihn kreuzigten. Über ihm wurde ein Schild angebracht, auf dem man lesen konnte, weshalb er verurteilt worden war. Darauf stand: »Der König der Juden!« Mit Jesus wurden zwei Verbrecher gekreuzigt, einer rechts, der andere links von ihm.
Die Leute, die am Kreuz vorübergingen, beschimpften ihn und schüttelten spöttisch den Kopf: »So! Den Tempel wolltest du zerstören und in drei Tagen wieder aufbauen? Dann rette dich doch selber, und komm vom Kreuz herunter!«
Auch die Hohenpriester und Schriftgelehrten verhöhnten Jesus: »Anderen hat er geholfen, aber sich selbst kann er nicht helfen! Dieser Christus, dieser König von Israel, soll er doch vom Kreuz heruntersteigen! Dann wollen wir an ihn glauben!« Ebenso beschimpften ihn die beiden Männer, die mit ihm gekreuzigt worden waren.
Am Mittag wurde es plötzlich im ganzen Land dunkel. Diese Finsternis dauerte drei Stunden. Gegen drei Uhr rief Jesus laut: »EloV, EloV, lema sabachtani?« Das heißt: »Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?« Einige von den Umstehenden aber meinten: »Er ruft den Propheten Elia.« Einer von ihnen tauchte schnell einen Schwamm in Essig und steckte ihn auf einen Stab, um Jesus davon trinken zu lassen. »Wir wollen doch sehen, ob Elia kommt und ihn herunterholt!«, sagte er. Aber Jesus schrie laut auf und starb.
Im selben Augenblick zerriss im Tempel der Vorhang vor dem Allerheiligsten von oben bis unten.

Der römische Hauptmann, der neben dem Kreuz stand und mit angesehen hatte, wie Jesus starb, rief: »Dieser Mann ist wirklich Gottes Sohn gewesen!«

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