Was esst ihr eigentlich in…

…Großbritannien?

Da ich im Vertrieb einer sehr großen Firma arbeite, habe ich täglich Kontakt zu unseren Niederlassungen im Ausland. Jetzt hat sich das ja hier so ergeben, dass ich ab und zu über Essen schreibe. Wohl deshalb hat sich ein kleiner, aber interessanter Gedanke in meinem Blogger-Hirn ausgebreitet: was essen eigentlich meine Kollegen? Also habe ich sie einfach mal gefragt. Und damit ich mir davon eine vierdimensionale Vorstellung machen kann, haben sie mir ganz wunderbare Rezepte geschickt, die ich nach und nach hier vorstellen werde. Ich bin selbst schon ganz gespannt, was da alles auf mich zukommt…

Wer mein Blog schon ein Bisschen gelesen hat, hat vielleicht schon gemerkt, dass ich eine Beerenliebhaberin bin. Ich liebe ihre Farbe und noch mehr den Geschmack. Und deshalb war ich ganz aufgeregt, als mich aus dem Land der Pfefferminzsoße ein Rezept für ein Beerendessert erreicht hat.
Ihr könnt euch nicht vorstellen, wie lecker das ist. Deshalb müsst ihr es unbedingt selbst probieren.

Pudding 4

Zutaten:
Für den Beerenpudding:
Waldbeeren (ich habe hier tiefgekühlte verwendet)
115g feinen Zucker
Toastbrot

Für die Vanillesoße:
1/2 Päckchen Vanillepuddingpulver
500 ml Milch
40g Zucker

Das Toastbrot sollte 2-3 Tage alt sein. Wenn ihr wie ich vergessen habt, es rechtzeitig raus zu legen, könnt ihr es kurz im Backofen ein Bisschen antoasten, aber wirklich nur ganz leicht.
Die Ränder werden abgeschnitten und natürlich aufbewahrt. Was ihr damit machen könnt, zeige ich euch demnächst.
Die Scheiben mit dem Nudelholz platt walzen. Wenn ihr das Antoasten und Plattwalzen verkürzen wollt, könnt ihr den Toast auch bügeln.

berrypudding anleitung
Die Beeren gebt ihr in eine Pfanne und bestreut sie mit dem Zucker. Sie sollen so lange leicht köcheln, bis der Zucker geschmolzen ist und Beerensaft entstanden ist.
Nun schneidet ihr die Toastscheiben in Dreiecke, sodass ihr damit eine große Müslischüssel auslegen könnt. Die Toastecken sollten möglichst nahtlos aneinander liegen.
Tipp: mit der Schere kann man ganz easypeasy alles zurecht schneiden.
Wenn die Beeren fertig sind, stellt ihr eine kleine Tasse voll zur Seite.

tasse mit beeren

Jetzt löffelt ihr die Beeren in die Schüssel, sodass die Beeren bis an den Rand des Toasts reichen. Dann bedeckt ihr die Beeren mit den Toaststückchen, die übrig sind.
Zum Schluss legt ihr einen kleinen Teller oder den Deckel einer kleinen Tupperschüssel auf das Toast-Gebilde, beschwert es zum Beispiel mit einem Marmeladenglas und stellt es für mindestens 8 Stunden in den Kühlschrank.

Nach der Kühlzeit Gewicht und Deckel entfernen und einen großen Teller auf die Schüssel legen, auf den ihr den Pudding stürzen könnt.
Mit den zur Seite gestellten Beeren könnt ihr jetzt die Stellen des Toastbrots färben, die nicht vom Saft durchtränkt wurden.

Die Vanillesoße kochen, wie auf der Packung beschrieben, allerdings mit etwas mehr Milch, damit es kein Pudding wird, sonder eine flüssige Soße.


Sieht das nicht super lecker aus?
Wenn ich mir die Bilder anschaue, verspüre ich einen Beerenhunger!

4 Kommentare

  1. Das sieht aber lecker aus! Ich kann deine Vorliebe für Beeren verstehen…Sie haben so schöne Farben! Du hast sie super in Szene gesetzt:-)Ich bin auf das Rezept gespannt!
    LG Nicole
    Tolle Idee mit der Rezepte Sammlung der Kollegen.

  2. Das sieht wirklich super lecker aus!
    Die Engländer haben sowieso sehr leckeres Essen, auch wenn mir das viele nicht glauben wollen. Ich hab ja acht Monate in Manchester gelebt und dort wirklich leckere englische Sachen gegessen. Allen voran Scones mit Clotted Cream und Marmelade

    • Hi Annette,

      das stimmt, ich hab mich vor Kurzem mit einer Schottin über das Pfefferminzsoßen-Klischee unterhalten. Sie war echt erstaunt darüber, dass die Deutschen denken, die Engländer essen viel mit Pfefferminzsoße. Sie kennt niemanden, der das mag.
      Scones stehen auch auf meiner Liste, ich werde hier mal ein Rezept zeigen.

      Michael hat erzählt, dass ihr auch nach Neuseeland geht! Ich werde hier auf meinem Blog von der Reise berichten, wenn ihr also Tipps braucht, oder euch ein paar Ideen holen wollt, schau einfach hier vorbei.

      LG
      talie

Yea, ein Kommentar! Ich freu mich!