WolkenWunderWerke

Roter HorizontEs gibt hier in der näheren Umgebung nur einen Berg. Eigentlich ein Hügel. Für Bergvölker wohl eher eine leichte Bodenwelle.
Aber hier in der Rheinebene verschaffen einem schon 247 Meter einen weitreichenden Blick.

Goldhimmel klein
Der Letzenberg bildet die Grenze zwischen Kraichgau und Rheinebene und ist Teil des Jakobsweges. Die Bilder, die ihr hier seht, zeigen die Ebene, weit im Hintergrund die Pfälzer Berge, etwa in der Mitte Mannheim und links das Atomkraftwerk Philipsburg.

Mannheim Skyline

Pfälzer Berge bei Sonnenuntergang
Hinter mir befindet sich der Kraichgau mit zahlreichen Weinbergen und einer sanften Hügellandschaft.
Hierher fahre ich, wenn es erste Anzeichen für einen Sonnenuntergang gibt. Dann stehe ich zwischen den Weinreben, genieße den atemberaubenden Himmel und die Ruhe.

Sunset Rheinebene 2
Auf einen Berg zu steigen hat etwas Beruhigendes. Mit jedem Meter, denn man weiter hinauf kommt, lässt man den Alltag und die Probleme  hinter sich. Der Überblick wird größer, die Sorgen kleiner. Jede Minute hier oben verursacht mehr Abstand zur Welt. Man braucht sich nicht mit irgendwelchen Gedanken zu belasten, man kann sich einfach hinsetzen, mit leerem Kopf und zusehen, wie sich die Wolken zu Kunstwerken formen, wie das Licht der roten Sonne mit ihnen spielt und das Land mit seinem warmen Glanz bedeckt.

Blauorangegold
Zwar reicht die Höhe nicht aus, um die Wolkendecke zu durchbrechen, aber auch so treffen die Worte Reinhard Mey´s hier genau das, was ich fühle, wenn ich den Blick auf den Horizont richte.

Über den Wolken
Muss die Freiheit wohl grenzenlos sein
Alle Ängste, alle Sorgen
Sagt man
Blieben darunter verborgen
Und dann
Würde was uns groß und wichtig erscheint
Plötzlich nichtig und klein

Es wird Nacht

Leuchtstreif

Lichtmalerei

Die dunkle SeiteNatürlich ist Gott überall, aber auf einem Berg fühlt man sich ihm irgendwie noch näher.

die Sonnenblume klein

Feuerball

Weitere Wolkenwunderwerke gibt es bei Katja.

8 Kommentare

  1. Was für unglaublich traumhaft wunderschöne Bilder.
    Deine Worte dazu treffen sehr exakt das Gefühl der Befreiung, das ich empfinde, wenn ich auf einer Anhöhe stehe von der aus ich den Horizont sehen kann. Noch mehr natürlich bei einem berg, aber die sind hier auch weit und so reicht einfach der Überblick und der Horizont, um wieder atmen zu können. Wie viel mehr noch, wenn der Ausblick auf den Horizont mit einem solchen Anblick verbunden ist. Dann hüpft mein Herz und das Glück ist da.

    Herzlich, Katja

  2. danke!!
    die bildeR. die woRte. gRoßaRtig.
    und ja …. dieses gefühl kenne ich. fReieR blick .. abgegRenzt von allem .. fRei von soRge. deR blick klaRt auf …. doch steige ich nicht auf einen beRg. ich fahRe ans meeR. und lassen mit wellenanmutig tReiben.
    liebste gRüße. käthe.

  3. Das sind soooo tolle BIlder!! Ja, mit jedem Meter, den man nach oben kommt, ist man dem Himmel näher und gewinnt immer mehr Abstand zu all den Dingen, die einen belasten!! Oft sind es ja nur Kleinigkeiten, doch jeder Meter Distanz kann helfen, die Dinge aus einer anderen Perspektive zu sehen und damit eine andere Draufsicht zu bekommen. ♥♥

    Ganz liebe Grüße und ein schönes Wochenende
    Bianca

  4. gummibärchen

    gigantisch, momentan kann der Berg nicht hoch genug sein um den Sorgen zu entfliehen.

  5. Hey Natalie, die Fotos sind wahnsinnig schön. Vor allem die mit der Pusteblume haben mich so umgehauen, dass ich dir das unbedingt schreiben wollte.
    Bin gerade über den Frage-Foto-Freitag hergekommen und werde noch ein bisschen weiter stöbern, deine Fotos haben mich in den Bann gezogen. 🙂
    Hab ein tolles Wochenende, liebste Grüße, Eva

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